Geldbeutelwaschen light – Wegen Corona-Beschränkungen am Trinkbrunnen statt am Fischbrunnen

Am Aschermittwoch findet am Fischbrunnen vor dem Rathaus in München traditionell das Geldbeutelwaschen statt. Coronabedingt musste dieser alte Münchner Brauch in diesem Jahr ausfallen. So entschlossen sich Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stadtkämmerer Christoph Frey kurzentschlossen, das Stadtsäckel im Rathaus-Trinkbrunnen zu waschen.

Geldbeutelwaschen light
Geldbeutelwaschen light im Coronajahr mit OB Dieter Reiter und Stadtkämmerer Christoph Frey
Quelle Foto Presseamt Stadt München, Michael Nagy

 

Der alte Münchner Brauch geht auf das 15. Jahrhundert zurück. Damit wollte das Dienstpersonal ihren Herrschaften damit darauf aufmerksam machen, dass nach dem Fasching die Börsen leer waren und wieder aufgefüllt werden. Auch wenn am Aschermittwoch 2021 das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen coronabedingt nicht stattfinden konnte, wollten Oberbürgermeister Dieter Reiter und Stadtkämmerer Christoph Frey doch nicht ganz darauf verzichten. Kurz entschlossen wuschen sie deshalb das Stadtsäckel an einem Trinkbrunnen im Rathaus.

OB Reiter erklärt dazu: „Ich wollte auf jeden Fall nichts unversucht lassen, um für unsere Stadtfinanzen jede nur denkbare Unterstützung zu aktivieren. Denn Unterstützung werden wir heuer dringend nötig haben. Deshalb bitte ich Sie, liebe Münchnerinnen und Münchner, gemeinsam mit mir fest daran zu glauben, dass dieser schöne Brauch auch tatsächlich hilft. Denn der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge – und hilft hoffentlich der Stadt, aber auch Ihnen allen!“

 

Fotostrecke vom Geldbeutelwaschen 2020 am Fischbrunnen

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