Gebürtiger Münchner spendet der Stadt 500.000 Euro für soziale Projekte

Ein gebürtiger Münchner, der anonym bleiben will, hat der Stadt eine halbe Million Euro gespendet. Nach eigenen Angaben möchte der 85-Jährige mit seiner Spende dabei helfen, dass sozial schwache Menschen unterstützt werden und aufzeigen, dass auch ohne Anlass jeder seiner Stadt etwas zurückgeben kann und so zur Nachahmung motivieren.

Rathaus München
Rathaus München

Als Kind hat er schon die Krinoline auf dem Oktoberfest angeschoben, um sich seine Freikarten zu verdienen. Ein 85-jähriger, gebürtiger Münchner ist eng mit dem Stadtleben verbunden und möchte seiner Geburtsstadt nun etwas zurückgeben. Aus dem Verkauf eines Hauses spendete er deshalb eine halbe Million Euro für soziale Projekte. 

Die Spende wird vom Sozialreferat verwendet, um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und Projekte zu fördern, die einen Beitrag zur solidarischen Stadtgesellschaft und Chancengerechtigkeit sowie zur sozialen Teilhabe leisten.

Sozialreferentin Dorothee Schiwy erklärt dazu: „Ich bin überwältigt von einer solchen Spendenbereitschaft. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen uns die Pandemie vor große Herausforderungen stellt, ist das eine großartige Geste und Zeichen für die Verbundenheit mit der Landeshauptstadt“.

Nach dem Verkauf eines Hauses in München wollte der Senior seine Finanzen und sein Leben ordnen und entschied sich dafür, einen Teil des Geldes für gemeinnützige Zwecke zu spenden. Koordiniert wurde die Spende durch die Abteilung Gesellschaftliches Engagement im Sozialreferat. Der aus einer Unternehmerfamilie stammende, 1936 geborene Münchner ist eng mit seiner Heimatstadt verbunden und hat schon als Kind auf dem Oktoberfest das Fahrgeschäft Krinoline angeschoben und sich so seine Freifahrten verdient. Als Fußballfan war er nach eigenen Angaben sowohl dem FC Bayern München als auch dem TSV 1860 München verbunden. Als Zeitzeuge des 2. Weltkriegs hat er sowohl die Schrecken des Krieges, als auch, im Alter von neun Jahren, die Nachkriegszeit selbst miterlebt und kennt daher Bedürftigkeit aus eigener Erfahrung.

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