München: Hausverbot im Flüchtlingsheim – Angriff auf Polizisten mit Stockbett

Als die Beamten einer Polizeistreife am Freitag ein Hausverbot gegen zwei syrische Flüchtlinge in der Aufnahmeeinrichtung in der Heidemannstraße in München-Freimann durchsetzen wollen, wurden sie von den Beiden angegriffen. Die beiden Männer wurden wegen gefährlicher Körperverletzung verhaftet.

Blaulicht Polizeiauto
Blaulicht Polizeiauto

Am Freitag, 14. April 2017, gegen 14 Uhr, wurden Polizeibeamte der Polizeiinspektion 47 (Milbertshofen) vom Sicherheitsdienst einer Aufnahmeeinrichtung in der Heidemannstraße in München-Freimann zur Unterstützung gerufen, um ein vorliegendes Hausverbot gegen zwei syrische Asylbewerber im Alter von 20 und 22 Jahren durchzusetzen. Nach Auskunft des Sicherheitsdienstes war es bereits im vorangegangenen Zeitraum mit den beiden Personen zu Problemen gekommen, weshalb die Polizei verständigt wurde. Nachdem durch die Polizeibeamten die Aufforderung ergangen war, die Unterkunft zu verlassen, verhielten sich die beiden weiterhin aggressiv und weigerten sich der Aufforderung nachzukommen. Im weiteren Verlauf versuchte dann der 22-Jährige ein metallenes Stockbett in Richtung der Beamten zu kippen, was allerdings verhindert werden konnte.

Bei dessen vorläufiger Festnahme wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde der 22-jährige Asylbewerber am Fuß verletzt. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Der 22-Jährige wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem Ermittlungsrichter zur Entscheidung der Untersuchungshaft vorgeführt. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl. Gegen den 20-Jährigen wurde vom Sicherheitsdienste der Flüchtlingsunterkunft Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt. 

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