Mit einer Schreckschusspistole vor dem Polizeipräsidium schießen ist keine gute Idee

Mit einer Schreckschusspistole hat an Silvester ein 22-Jähriger kurz vor Mitternacht in der Löwengrube vor dem Polizeipräsidium mehrmals in die Luft geballert. Das missfiel Beamten sehr, denn es war nicht erkennbar, ob es sich um eine scharfe Waffe handelt. Sie kassierten ihn ein und fanden bei dem Schießwütigen auch noch Marihuana. 

Polizeipräsidium München
Polizeipräsidium München

Am Freitag, 31.Dezemnber 2021, gegen 23 Uhr bemerkten zivile Polizeibeamte einen 22- Jährigen mit Wohnsitz in München, der in der Löwengrube beim Polizeipräsidium mit einer Faustfeuerwaffe mehrfach in die Luft schoss. Es war nicht erkennbar, ob es sich um eine scharfe Waffe oder eine Schreckschusswaffe handeln würde. Der 22-Jährige wurde aufgefordert die Waffe abzulegen. Die Beamten zogen dabei ihre Dienstwaffen.

Nach mehreren Aufforderungen legte er die Waffe ab und danach wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Bei der Waffe handelte es sich um eine Schreckschusspistole.Bei einer Durchsuchung wurden mehrere hundert Schuss Munition sowie ein Joint und etwas Marihuana gefunden. Alles wurde sichergestellt. Der 22-Jährige wurde wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Danach wurde er wieder entlassen.

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