GDL Streik bei der Bahn: S-Bahn München will im Stundentakt verkehren

Die Gewerkschaft  Deutscher Lokomotivführer (GDL) will den Personenverkehr der Deutsche Bahn von Mittwoch, 2 Uhr, bis Freitag, 2 Uhr, bestreiken. Hiervon ist auch die S-Bahn München betroffen. Es soll mindestens ein Stundentakt angeboten werden. 

S-Bahn München Marienplatz 660
S-Bahn München Marienplatz

Die GDL hat einen Bahnstreik vom 11. August 2021, 2 Uhr, bis 13. August, 2 Uhr, angekündigt. Die S-Bahn München hat für die beiden Tage einen Ersatzfahrplan erarbeitet. Hier die Details:

Die S1 verkehrt nur zwischen Leuchtenberging und Freising (nicht bis zum Flughafen) im 20 bis 40 Minuten Takt.

Die S2 verkehrt in den Außenbereichen im Stundentakt, zwischen Dachau und Markt Schwaben alle 20 bis 40 Minuten. (Achtung: Haltausfälle in Poing und Heimstetten wegen Bauarbeiten)

Die S3 verkehrt in den Außenbereichen im Stundentakt, zwischen Maisach und Ostbahnhof alle 20 bis 40 Minuten.

Die S4 verkehrt zwischen Geltendorf und Haar im Stundentakt, zwischen Buchenau und Trudering alle 20 bis 40 Minuten.

Die S6 verkehrt im Stundentakt. Baubedingt entfallen die Zwischenhalte zwischen Berg am Laim und Grafing Bahnhof. (Achtung: Auf der Strecke S4/S6 Ost laufen Bauarbeiten mit Schienenersatzverkehr).

Die S7 verkehrt im Stundentakt.

Die S8 verkehrt zwischen Pasing und Flughafen im 20-Minuten-Takt, in den westlichen Außenabschnitten ab/bis Germering alle 20 bis 40 Minuten und ab/bis Herrsching alle 60 Minuten.

Die S20 entfällt.

Der Ersatzfahrplan wird bis voraussichtlich am Dienstagabend in die Fahrplanauskunftssysteme überspielt. Die Fahrzeiten der S-Bahnen können dann beispielsweise über die Fahrplanauskunft auf bahn.de oder im München Navigator abgerufen werden.

Sofern möglich, können die Fahrgäste auch auf U-Bahn, Trambahn oder Bus ausweichen. 

Die Bayerische Regiobahn (BRB), früher Oberlandbahn, wird nicht bestreikt. Die BRB geht davon aus, dass ihre Züge fahrplanmäßig verkehren und die BRB-Fahrgäste weiterhin in regelmäßiger Taktung reisen können. Sollte allerdings DB-Personal in Streik treten, das für die Infrastruktur zuständig ist, sind auch Verspätungen und Zugausfälle bei der BRB nicht ausgeschlossen.