München: Illegales Autorennen auf dem Mittleren Ring – Polizei beschlagnahmt zwei Autos

Ein illegales Autorennen haben zwei junge Männer am Freitag kurz nach Mitternacht in München-Ramersdorf veranstaltet. Dabei rasten sie mit überhöhter Geschwindigkeit die Chiemgaustraße entlang. Bei einer Verengung auf eine Fahrspur fuhr einer der Beiden auf die Gegenfahrbahn, obwohl ein Auto entgegenkam. Durch Ausweichen konnte er einen Unfall gerade noch vermeiden. Die Polizei hat die Autos der beiden Raser beschlagnahmt und Anzeigen wegen verbotenen Autorennens angezeigt. 

Baustelle Chiemgaustraße
An der Kreuzung zur Aschauer Straße ist die Chiemgaustraße in München-Ramersdorf auf zwei Spuren verengt, weil ein neuer Fußgängerübergang gebaut wird

Am Freitag, 20. August 2021, nach Mitternacht, entdeckte eine zivile Polizeistreife der Münchner Polizei ein VW Golf in der Chiemgaustraße festgestellt, der mit überhöhter Geschwindigkeit in westliche Richtung fuhr. Nach dem Umschalten der Ampel an der Balanstraße lieferten sich der VW-Fahrer ein Rennen mit einem anderen Golf. 

An der Kreuzung zur Aschauer Straße verengt sich der Mittlere Ring dort wegen einer Baustelle von vier auf zwei Fahrspuren. Unvermittelt beschleunigte der 19-jährige Fahrer aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen, um seinen Kontrahenten auszubremsen. Er überholte auf der Gegenfahrbahn, obwohl ein Auto entgegenkam. Es gelang dem Raser, gerade noch auszuweichen, um einen Unfall zu vermeiden. 

Die Zivilstreife konnten den zweiten Golffahrer, einen 25-jährigen Münchner, in der Schwanseestraße stoppen. Der 19-Jährige hingegen entzog sich einer Kontrolle und flüchtete die Schwanseestraße stadtauswärts. Durch eine sofort eingeleitete Sofortfahndung der Polizei konnte er jedoch in der Nähe entdeckt und angehalten werden. 

Die beiden Fahrzeuge der Autoposer wurden sichergestellt und zur polizeilichen Verwahrstelle abgeschleppt. Sowohl der 25-Jährige als auch der 19-Jährige wurden wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens angezeigt. Die Münchner Verkehrspolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Chiemgaustraße und die Ständlerstraße in Ramersdorf sind beliebte Rennstrecken der Autoposer-Szene.  Die Polizei hat ein Auge auf den Raser-Schwerpunkt und ihren Treff an einer nahegelegenen Tankstelle. 

An der Baustelle werden ein neuer Fußgängerübergang und eine neue Ampelanlage gebaut, damit die Schüler der neuen Schule in der Aschauer Straße ab September gefahrlos auf beiden Straßenseiten den Mittleren Ring überqueren können. 

Zurück Unbekannter übergibt giftiges Reisemitbringsel einem Münchner und macht sich aus dem Staub
Weiter FC Bayern – Köln: 25.000 Zuschauer dürfen in Allianz Arena – Fans nehmen Abschied von Gerd Müller

Auch lesenswert

Polizeikelle

München: Drei junge Frauen liefern sich illegales Autorennen

Mit über 100 km/h rasten am Samstag um 2 Uhr morgens drei junge Frauen mit …

S-Bahnunterführung Chiemgaustraße München

München: Verunglückter Radler 8 1/2 Jahre im Wachkoma – Jetzt ist er verstorben

Ein damals 52-jähriger Radfahrer ist im August 2012 mit einem anderen Radler in der Chiemgaustraße …

Polizeikelle

19-jähriger Raser mit 180 Sachen in München und weiter im Nebel auf der Autobahn unterwegs

In der Spitze mit 180 km/h statt der erlaubten 60 km/h ist am Donnerstag gegen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.