München: Illegale Spielhölle in Sendling ausgehoben – 78 Personen beim Zocken erwischt

Eine illegale Spielhölle wurde von der Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag in einer Gaststätte in der Plinganserstraße in München-Sendling ausgehoben. Die Beamten erwischten dabei 78 Personen beim Zocken. Mehrere tausend Euro Bargeld wurden sichergestellt und der Wirt ist seine Gaststättenkonzession los.

Symbolbild Glücksspiel

Die Gaststätte in der Plinganserstraße in München-Sendling ist der Polizei schon länger bekannt. Denn bereits seit 2021 beschweren sich dort Anwohner wegen Ruhestörungen. Immer wieder mussten die Beamten anrücken und so kam es, dass bei den Einsätzen im Lauf der Zeit auch der Verdacht aufkam, dass dort verbotene Glücksspiele abgehalten wurden. 

Deshalb wurde in jüngerer Zeit ein Ermittlungsverfahren gegen die Gaststättenbetreiber bei der Staatsanwaltschaft München I eingeleitet. Die durch das Amtsgericht München beantragten Durchsuchungsbeschlüsse wurden in Nacht von Sonntag 24. April 2022, auf Montag, 25. April 2022, vollzogen. Hierbei waren Beamte des Kommissariats 33 (Glücksspielkriminalität), eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft München I sowie Beamte des Kreisverwaltungsreferats München (Gaststättenabteilung) beteiligt.

Neben den drei Betreibern der Gaststätte (24, 50 und 53 Jahre alt, alle mit Wohnsitzen in München) konnten bei der Razzia vor Ort noch 78 Personen festgestellt werden, die an einem Glücksspiel teilnahmen. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurden zahlreiche Beweismittel sowie mehrere Tausend Euro Bargeld sichergestellt. Außerdem kam es zu verschiedenen weiteren Verstößen gegen das Gaststättengesetz, weswegen vor Ort sofort ein weiterer Betrieb der Gaststätte untersagt wurde.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Kommissariat 33 geführt. 

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