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München: Mann stört Ostermesse – Panikartige Flucht der Gläubigen

Ein Mann hat am Samstag gegen 21.30 Uhr die Ostervesper der  katholisch kroatischen Gemeinde in der  St. Paulskirche in München-Ludwigsvorstadt mit Schreien und Gesten gestört. Besucher des Gottesdienstes verließen daraufhin fluchtartig die Kirche. Dabei wurden neun Personen verletzt.

St. Paulskirche München
St. Paulskirche München

Am Ostersamstag, 19. April 2019, gegen 21:33 Uhr störte ein Mann die Ostervesper der kroatisch katholischen Gemeinde München in der St.-Pauls-Pfarrkirche in der Ludwigsvorstadt in München.. Er rief gestikulierend und lärmend nicht verständliche Worte. Zudem soll er mehrere Steine im Kirchenraum geworfen haben. Ob der Beschuldigte tatsächlich „Allahu Akbar“ gerufen hat, oder es sich hierbei um eine Fehlinformation handelt, wird derzeit noch geprüft.

Einige Messebesucher verließen daraufhin fluchtartig die Kirche. Daraufhin folgten ihnen weitere Besucher in Richtung der Ausgänge. Hierbei verletzten sich nach derzeitigem Stand neun Personen leicht. Davon wurden vier Personen zur weiteren Abklärung in Münchener Krankenhäuser transportiert.

Der Mann wurde zunächst durch Gottesdienstbesucher festgehalten und schließlich durch Polizeikräfte festgenommen. Es handelt sich bei ihm um einen 36-Jährigen Somalier. Gegen den Mann wurde zwischenzeitlich Haftbefehl unter anderem wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens und versuchter gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Für die Dauer der Messe betreute die Münchener Polizei Zeugen des Vorfalls im Bereich des Gotteshauses. Bei dem Mann wurden keine pyrotechnischen Gegenstände und Waffen gefunden. Die Ermittlungen führt derzeit das Kommissariat 45.

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