Hilfe für die Ukraine: Am Sonntag freier Eintritt in städtische Museen

Am Sonntag, 13. März 2022, gewähren das Lenbachhaus München, das Münchner Stadtmuseum, das Museum Villa Stuck, das Jüdische Museum München und der Kunstverein München freien Eintritt in ihre Ausstellungen und sammeln Spenden zugunsten der Menschen in der Ukraine.

Lenbachhaus München
Lenbachhaus München

Das Lenbachhaus versteht sich als engagierter Ort und verhandelt mit seinem Programm aktuelle politische, gesellschaftliche und soziale Fragen. Es steht für Demokratie, Gleichheit aller Menschen, Offenheit und Weltfrieden. Es ist für das Museum ein großes Anliegen, die Menschen in der Ukraine und geflüchtete Menschen mit dieser Aktion zu unterstützen. Das Lenbachhaus ist am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Wenn die Gäste im Ella einen Kaffee trinken oder im Buchladen einkaufen, wird ein Teil des Umsatzes gespendet. 

Hochzeitskapelle spielt im Garten der Villa Stuck

Das Museum Villa Stuck ist am Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Um 15 Uhr spielt im Garten der Villa Stuck die Hochzeitskapelle und sammelt während des Konzertes Spenden. Ab 19 Uhr aktivieren Musikerinnen und Musiker des NKM – Neues Kollektiv München zum letzten Mal die Musikskulpturen von Nevin Aladağ. Das NKM spendet alle Honorare vollständig. Im Garten wird das neue Café ANTONÍ bewirten, alle Erlöse werden komplett gespendet.

Führungen und Theater der Schatten im Stadtmuseum 

Das Münchner Stadtmuseum ist am Sonntag von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet und bittet seine Besucherinnen und Besucher um großzügige Spenden. Es präsentiert die Sonderausstellungen “Nachts. Clubkultur in München“ und “Vertrauliche Distanz. Fotografien von Barbara Niggl Radloff”. Daneben sind die Dauerausstellungen “Typisch München!”, “Nationalsozialismus in München” sowie “Puppentheater/Schaustellerei” zu besichtigen. Über den Tag verteilt bieten Kuratorinnen und Kuratoren zwischen 11 und 16 Uhr Führungen durch die Ausstellungen an. Das Theater der Schatten aus Bamberg, das im Rahmen des KUCKUCK-Theaterfestivals für Anfänge(r) bereits in München ist, spielt um 15 Uhr eine Benefizvorstellung des Stückes “Tillie und Frederik” nach Leo Lionni für Kinder ab 3,5 Jahren im Saal des Münchner Stadtmuseums. Die genauen Termine sind auf der Website des Münchner Stadtmuseums zu finden. Das Museum bittet, den Eintritt aus Solidarität mit der Ukraine zu spenden. 

Auch das Jüdische Museum am St.-Jakobs-Platz macht mit 

Das Jüdische Museum München gewährt am 13. März freien Eintritt in seine Dauerausstellung und sammelt Spenden zugunsten der Menschen in der Ukraine. Um 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher in dem Rundgang “Das Ganze” mehr über das architektonische Ensemble am St.-Jakobs-Platz sowie besondere Aspekte des Jüdischen Museums München erfahren. In der Dauerausstellung “Stimmen_Orte_Zeiten” werden einzelne Fragen jüdischer Geschichte, Gegenwart und religiöser Lebensführung in München verhandelt.

Ausstellung “Every word once an animal” im Kunstverein

Der Kunstverein München im Hofgarten widmet sich mit seinem Programm Anliegen der Gegenwart und gibt nationalen sowie internationalen Künstlerinnen und Künstler eine Plattform, um soziale, politische sowie kulturelle Fragen zu diskutieren. Die Institution versteht sich als Ort des Austausches sowie des kritischen Diskurses und möchte vor allem in diesen Zeiten das eigene Selbstverständnis überprüfen und Verantwortung zeigen. Der Kunstverein zeigt aktuell die Einzelausstellung “Every word was once an animal” von Yalda Afsah und ist am Sonntag bei freiem Eintritt von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem möchte der Kunstverein seine Besucherinnen und Besucher zu zusätzlichen Spenden motivieren. 

Die Landeshauptstadt München hat zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine und in ihrer Partnerstadt Kiew ein Spendenkonto eingerichtet, auf das wir gerne hinweisen möchten:

Kontonummer 203 000 (IBAN DE86 7015 0000 0000 2030 00)
Verwendungszweck “Solidarität Ukraine”

Die Solidaritätsaktion wird unterstützt durch den Förderverein Lenbachhaus e.V., den VillaStuckVerein, die Gesellschaft zur Förderung des Puppenspiels e.V. und die Freunde des Münchner Stadtmuseums e.V.

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