Seniorin in Not: Feuerwehr muss mit schwerem Gerät anrücken

Nachdem eine ältere Dame am 16. Juli den Hausnotrufknopf gedrückt hatte, war der Weg in ihr Haus in Untermenzing allerdings versperrt. Massive Gitter an allen Fenstern und auch noch die Wohnungstüre zusätzlich von innen gesichert. Da musste die Feuerwehr die Feuerwehr mit schwerem Schneidgerät den Weg frei machen, damit die Seniorin medizinisch versorgt werden konnte.

Zu gut gesichert, Quelle Foto Feuerwehr München
 
Am Sonntagnachmittag hat eine ältere Dame in ihrer Not den Hausnotrufknopf gedrückt. Sie konnte leider die Türe nicht selbst öffnen.
Der beauftragte Hausnotrufdienst schickte sofort eine Person zum Haus, um für das Rettungsdienstpersonal die Türe mit dem hinterlegten Schlüssel zu öffnen. Leider gelang dies nicht, da die Wohnungstüre von innen noch einmal gesichert war. Daraufhin alarmierten die Rettungskräfte die Feuerwehr.
 
Die Einsatzkräfte verschafften sich ein Bild von dem gut gesicherten Haus. Hier waren die Kellerfenster sowie die Fenster im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss mit massiven Eisengitter gesichert. Um möglichst schnell in das Gebäude zu kommen, forderte der Einsatzleiter noch ein Hilfeleistungslöschfahrzeug mit hydraulischem Schneidgerät nach. Die Feuerwehrleute zwickten mit der Rettungsschere die massiven Gitterstäbe durch, sodass sie über ein gekipptes Fenster im Erdgeschoss in das Haus kamen. Von innen konnte nun nach etwa einer Stunde die Türe endlich geöffnet und die Rettungskräfte eingelassen werden. Diese kümmerten sich um die medizinische Versorgung der älteren Dame. Sie konnte vor Ort behandelt werden und musste nicht in ein Krankenhaus.