Omikron-Anteil an positiven PCR-Tests im Raum München stark steigend

Die Virusvariante Omikron ist in München angekommen. Das Gesundheitsamt meldet, dass in den letzten zwei Wochen 449 Verdachtsfälle festgestellt worden sind. Auch das Labor Becker, das stellt immer mehr Omikron-Fälle im Raum München fest. Der Anteil an allen untersuchten positiven Corona PCR-Tests war in der Kalenderwoche 51 bereits bei 27,5 Prozent, viermal so viel als eine Woche zuvor. 

Anteil der Omikron-Variante im Raum München
Anteil der Omikron-Variante im Raum München an den positiven Corona-Testergebnissen
Quelle Grafik Labor Becker

(Update 28.12.2021) Laut Gesundheitsamt München haben sich die Omikron-Verdachtsfälle in den letzten 14 Tagen auf 449 erhöht. 

(Update 27.12.2021) 388 Omikron-Verdachtsfälle meldet das Gesundheitsamt München aus den letzten 14 Tagen. Das Labor Becker berichtet für die Kalenderwoche 51 im Raum München einen vierfach höheren Anteil der Omikron-Variante als eine Woche zuvor. Machte er in der Woche vom 13. bis 20. Dezember 2021 (KW 50) 6,88 Prozent aller PCR-Tests aus, ist er in der Kalenderwoche 51 (20. bis 26.12.2021) bereits auf 27,5 Prozent gestiegen. 


( Erstmeldung 23.12.21) Die Omikron-Virenvariante breitet sich in München aus. Das Gesundheitsamt in München meldet, dass bisher 262 Verdachtsfälle von B.1.529 festgestellt wurden. Auch das Labor Becker, das hauptsächlich PCR-Tests aus dem Raum München analysiert, stellt eine Zunahme der Omikron-Variante fest. Waren es in der Kalenderwoche 48 bei den Varianten noch ausschließlich Delta-Fälle, wurden in der Kalenderwoche 49 lediglich 1,18 Prozent Omikron-Varianten festgestellt. In der Kalenderwoche 50 vom 13. bis 20. Dezember 2021 hat sich das bereits fast versechsfacht und lag bei 6,88 Prozent.

Das Labor Becker  analysiert nicht das ganze Virusgenom, sondern es untersucht jeweils nur solche Stellen im Genom, die für die jeweiligen Varianten charakteristisch sind. Dabei werden aus den positiven Proben, die dem Institut vorliegen, die Virusgenome auf Veränderungen untersucht und können somit eindeutig den entsprechenden Varianten zugeordnet werden.