München: Zoll warnt vor neuer Betrugsmasche beim Love-Scamming

Das Hauptzollamt München warnt vor einer neuen Betrugsmasche aus der Kategorie Love-Scamming. Dabei wird den gläubigen Opfern vorgegaukelt, dass die neue, “großen Liebe” erst einreisen darf, wenn beim Zoll ein hoher Geldbetrag bezahlt worden ist. 

Zoll

Im November 2019 haben mehrfach Bürger dem Hauptzollamt München mitgeteilt, dass angeblich ein Bekannter beim Zoll festgehalten würde und nur durch eine hohe Geldforderung ausgelöst werden könne.

Die beim Hauptzollamt München aufgetretenen Fälle laufen alle nach demselben Muster ab. Aus einem kurzen Kontakt über die sozialen Medien werden innerhalb kürzester Zeit lange Nachrichten, aus dem dann die vermeintliche große Liebe entsteht. Die virtuellen Partner behaupten dann, plötzlich bei der Reise nach Deutschland in eine finanzielle Notlage geraten zu sein.

Der weitere Ablauf ähnelt frappierend den üblichen Vorgehensweisen der Betrüger: In Dubai müsse eine Geldsumme bei den Einreisebehörden bezahlt werden, anschließend sei man in Paris festgehalten worden und letztendlich fordere der Zoll in München einen hohen Geldbetrag, da man sonst nicht einreisen dürfe.

“Das Hauptzollamt weist vorsorglich darauf hin, dass der Zoll nie Geldzahlung auf ein ausländisches Bankkonto fordere”, so Thomas Meister, Pressesprecher des Hauptzollamts München.

Auf der Webseite der Polizeiberatung sind Tipps zu finden, mit welchen Tricks beim Romance- oder Love-Scamming gearbeitet wird.

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