München: Verkäufer macht höflich auf fehlenden Mundschutz aufmerksam – Kundin schlägt zu

Ein Verkäufer in einem Laden im Münchner Hauptbahnhof hat eine Kundin beim Einkauf auf ihren fehlenden Mund- und Nasenschutz hingewiesen. Die rabiate Frau aus Konstanz schlägt sie mit einer vollen Milchtüte auf den Verkäufer ein. 

Bundespolizisten mit Masken auf dem Hauptbahnhof München
Bundespolizisten mit Masken auf dem Hauptbahnhof München

Quelle Foto Bundespolizei

Am frühen Sonntagmorgen, 12. Juli 2020, wurde ein Verkäufer eines Lebensmittelgeschäftes im Hauptbahnhof in München von einer 36-Jährigen tätlich angegriffen, nachdem der Verkäufer sie zuvor wiederholt höflich auf den fehlenden Mund- und Nasenschutz angesprochen hatte.

Gegen 2:40 Uhr war eine 36-jährige Frau aus Konstanz ohne Mund- und Nasenbedeckung in einem Einkaufsladen im Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes. Auf die mehrmalige Aufforderung eines 37-jährigen Verkäufers, sie möge bitte Mund und Nase bedecken, reagierte die Konstanzerin ebenso wenig, wie auf die Anweisung, den Laden zu verlassen. Als der Verkäufer die Frau am Kühlregal am Arm ergreift, um sie aus dem Geschäft zu führen, schlägt die 36-Jährige ihm unvermittelt mit einer Milchtüte mehrfach ins Gesicht.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die 36-Jährige wegen Körperverletzung.  Zudem wird sie wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetztes angezeigt.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang eindringlich darauf hin, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Zügen und S-Bahnen, aber auch in Bahnhöfen, wie dem Zwischengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes sowie beim Aufenthalt in Haltepunkten auch weiterhin die Pflicht besteht, Mund- und Nasenschutz zu tragen.

Weil immer mehr Personen angetroffen werden, die mitgeführten Mund- und Nasenschutz nur am oder unter dem Kinn hängend tragen, wird von der Bundespolizei zudem auf die ordnungsgemäße Bedeckung des gesamten Mund- und Nasenbereiches hingewiesen.

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