München: 7-jähriger Junge zündelt auf Schultoilette – Schule geräumt

Eine Klopapierrolle hat ein 7-jähriger Schüler am Dienstag auf der Toilette einer Schule in München-Neuhausen entzündet. Zwei Angestellte der Schule erlitten leichte Rauchgasvergiftungen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Feuerwehr Blaulicht

Am Dienstag, 19. Juli 2022, gegen 10:10 Uhr, war ein 7-jähriger Schüler in der Toilette einer Schule. Dort zündete er eine Toilettenpapierrolle an, die sich in einer Kunststoffhalterung befand. Anschließend ging er ins Klassenzimmer zurück.

Der Brand wurde wurde von einer Lehrerin bemerkt, die unverzüglich den Feueralarm auslöste. Anschließend wurde die gesamte Schule geräumt. Im Rahmen der Evakuierung vertraute sich der 7-Jährige seiner Klassenlehrerin an und gestand ihr, dass er den Brand gelegt hat.

Während der Räumung des Gebäudes suchten zwei Angestellte den betroffenen Toilettenraum ab und erlitten hierbei leichte Rauchgasintoxikationen. Sie mussten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kräfte der Münchner Berufsfeuerwehr konnten den Brand in der Folge schnell löschen.

Es entstand nach Auskunft der Feuerwehr ein Sachschaden von mehreren tausend Euro. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13 (Branddelikte) der Münchner Polizei.

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