München: Handy in Badewanne geladen – 16-Jährige stirbt nach Stromschlag

Ein 16-jähriges Mädchen nutzte am Dienstag zuhause in München-Untermenzing während eines Bades in der Badewanne ihr Smartphone. Dabei hatte sie es über eine Mehrfachsteckdose eines Verlängerungskabels geladen. Diese fiel in die Wanne. Dadurch wurde die 16-Jährige ohnmächtig und ist mit dem Kopf unter die Wasseroberfläche gerutscht. Als die Eltern das Mädchen fanden, versuchten sie, sie zu reanmieren. Die Münchnerin ist allerdings leider wenig später im Krankenhaus verstorben. 

Blaulicht Notarzt
Blaulicht Notarzt

Am Dienstag, 19. März 2019, gegen 21 Uhr, war eine 16-jährige Münchnerin über einen längeren Zeitraum im Badezimmer in der elterlichen Wohnung in München-Untermenzing. Sie begab sich dort in die Badewanne und hörte Musik. Dazu verband sie über eine Mehrfachsteckdose eines Verlängerungskabels das Ladegerät ihres Mobiltelefons, um dieses im laufenden Betrieb aufzuladen.

Die genaue Ursache ist noch nicht bekannt, warum die Mehrfachsteckdose mit dem Wasser in Berührung kam. Dadurch erlitt die 16-Jährige einen Stromschlag und wurde bewusstlos. Dabei geriet der Kopf wahrscheinlich unter die Wasseroberfläche. Die Eltern fanden sie nach einiger Zeit in der Wanne und versuchten, sie sofort zu reanmieren. Sie ist jedoch kurz nach Einlieferung in ein Krankenhaus verstorben. 

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand des Kriminalkommissariats 12 für Todesermittlungen wird der Stromkontakt als todesursächlich angesehen. Die Ermittlungen der Kripo zur genauen Todesursache dauern jedoch noch an.

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