München: Autoposer belagern Tankstelle – Hausverbot missachtet – Polizei muss räumen

Die sogenannte Autoposer-Szene trifft sich gerne mit ihren aufgemotzten PS-Boliden an Tankstellen in München. So auch am Mittwochabend, wo sich 50 aus dieser Szene an einer Tankstelle versammelt. Das Hausverbot ausgesprochen wurde, interessierte die Meute wenig. Deshalb musste die Polizei das Gelände räumen, wodurch bei einem Widerstand eines 20-Jährigen aus dem Landkreis Starnberg ein Polizist leicht verletzt wurde. 

Blaulicht Polizeiauto
Blaulicht Polizeiauto

Am Mittwoch, 29. April 2021, wurde der Polizei gegen 21:00 Uhr mitgeteilt, dass sich auf dem Gelände einer Tankstelle in München-Moosach mehrere Personen aus der sogenannten Autoposer-Szene aufhalten würden. Etwa 50 Personen wurde nach Rücksprache mit dem Tankstellenpächter ein Platzverweis erteilt. Als die Polizei das Hausverbot durchsetzte, machte ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Starnberg durch verbale Beleidigungen und Bedrohungen auf sich aufmerksam. 

Er widersetzte sich in der Folge einer Identitätsfeststellung durch so aggressives Verhalten, dass er letztendlich kurzfristig am Boden fixiert und anschließend gefesselt werden musste. Bei dieser Aktion wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der 20-Jährige selbst blieb unverletzt und wurde nach Beendigung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Durch einen Angestellten der Tankstelle wurde für die Nachtstunden der Parkplatz auf dem Gelände abgesperrt, um einen erneuten Zulauf zu verhindern. 

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