München: Randale bei Moosacher Maibaumfest

Das Gelände vom Moosacher Maifest musste am Freitagabend von der Polizei geräumt werden, es dort zur Randale gekommen war. Freunde eines Festgenommenen wollten ihren Kumpel später sogar auf der Polizeiwache befreien.

Maibaum Moosach
Maibaum Moosacher St. Martinsplatz

Am Freitag, 29. April 2016, ist auf der Maibaumfeier in München-Moosach gegen 22.25 Uhr nach Ende des Ausschanks ein 23-Jähriger mit einem anderen Gast in Streit geraten. Es kam zu einer Rangelei. Zunächst versuchten Bedienungen und Security-Mitarbeiter den Streit zu schlichten. Die andere Person entfernte sich dann und der 23-Jährige konnte von den Polizeibeamten angetroffen werden. Der junge Mann verhielt sich bereits gegenüber den Security-Mitarbeitern äußerst aggressiv, schrie nach Eintreffen der Polizei herum und schlug mit den Armen um sich. Die Polizeibeamten versuchten den jungen Mann an den Armen festzuhalten, wobei sich dieser aus dem Griff los riss und weiter wild um sich schlug. Er wurde am Boden fixiert, wo er dann seinen Kopf auf den Holzboden des Festzeltes schlug. Erst nachdem sich der 23-Jährige beruhigt hatte und nicht mehr um sich schlug und trat, konnte er an Händen und Füßen gefesselt werden und in der Polizeiinspektion 44 in Gewahrsam genommen werden. Er verweigerte einen Atemalkoholtest und gab zunächst an, dass er von den Polizeibeamten an der Nase verletzt worden wäre.

Bei Eintreffen der Beamten wies der 23-Jährige aber bereits einen deutlichen Cut an der Nase auf und blutete auch aus dieser. Nach erneuter Nachfrage zur Herkunft seiner Verletzung, wollte der 23-Jährige dann keine Angaben mehr machen.

Ebenfalls auf dem Fest war der 24-jährige Freund des Mannes, welcher während den Maßnahmen der Polizei der Aufforderung  nicht nachkommen wollte, sich von der Örtlichkeit zu entfernen. Er beleidigte stattdessen die Polizeibeamten und drohte ihnen mit Gewalt, so dass auch dieser in Gewahrsam genommen wurde. Die Polizeihandlungen wurden durch weitere Besucher des Festes, auf dem eine aufgeheizte und aggressive Stimmung herrschte, immer wieder gestört, so dass das Veranstaltungsgelände letztendlich komplett geräumt werden musste.

Im weiteren Verlauf trafen Sympathisanten der beiden in Gewahrsam genommen Personen vor der Polizeiinspektion 44 auf und forderten lautstark die Freilassung der beiden Freunde. Die Personen entfernten sich, nachdem weitere Polizeibeamte hinzugerufen wurden.

Der 23-Jährige und der 24-Jährige erhielten jeweils eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei wurden aufgenommen.

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