Coronakrise: Fahrplanänderungen MVG München – U3 und U4 werden ausgedünnt

Wegen den Schließungen von Schulen und Bildungseinrichtungen sowie der rückläufigen Fahrgastzahlen kommt es derzeit zu einzelnen Fahrplanänderungen bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Die seit Samstag, 21. März 2020 geltenden Ausgangsbeschränkungen haben derzeit noch keine weiteren Anpassungen bei U-Bahn, Tram und Bus zur Folge. 

U-Bahnhof Giesing München
U-Bahnhof Giesing München

Folgende Einschränkungen gelten ab Montag, 23. März 2020:

  • Ab Montag, 23. März 2020, wird die MVG ihr modifiziertes Angebot bei der U-Bahn noch einmal anpassen. Zwar hat sich die Zahl der Fahrgäste nach ersten Auswertungen zwischenzeitlich bereits mehr als halbiert, dennoch gibt es einzelne Fahrten mit höherer Nachfrage. Dies trifft zu bestimmten Zeiten besonders auf die U3 zu, die seit 16. März grundsätzlich im 10-Minuten-Takt fährt. Um hier Abhilfe zu schaffen und auf entsprechende Fahrgastbeschwerden zu reagieren, werden in Abhängigkeit von der Personalverfügbarkeit in den Hauptverkehrszeiten einzelne Zusatzfahrten angeboten, damit mehr Platz zur Verfügung steht und die Fahrgäste den erforderlichen Abstand zueinander einhalten können. Der Zugeinsatz erfolgt auf Grundlage von aktuellen Fahrgastzählungen. Bei der U-Bahn fahren die Linien U3 und U4 grundsätzlich im 10-Minuten-Takt. Die U7 fährt nur zwischen Sendlinger Tor und Rotkreuzplatz. Von und nach Neuperlach können Fahrgäste auf die U2/U5 ausweichen, Richtung Olympia-Einkaufszentrum auf die U1.
     
  • Bei der Tram wird die Linie 29 (Willibaldplatz – Hochschule München) ausgesetzt, nachdem der Vorlesungsbeginn an den Hochschulen auf April verschoben wurde. Fahrgäste werden gebeten, die Linien 18/19 und 20/21 zu nutzen.
     
  • Beim Bus entfallen die sogenannten Schulverstärker. Es handelt sich dabei um Busfahrten, die an Unterrichtstagen gezielt für Schülerinnen und Schüler durchgeführt werden.
     
  • MVG IsarTiger & ParkstadtTiger: Bis auf Weiteres finden keine Fahrten statt.

Nach wie vor gilt, dass die Türen der Fahrzeuge – soweit technisch möglich – automatisch geöffnet werden, so dass die Fahrgäste den Türtaster nicht selber betätigen müssen und die Fahrzeuge besser durchlüftet werden. Dies trifft auf nahezu alle Tramzüge, die neuen U-Bahnen (Typ C1 und C2) und fast alle Busse zu. Die erste Bustür bleibt jedoch grundsätzlich für den Ein- und Ausstieg gesperrt, um den Abstand zwischen Fahrgästen und Fahrern zu vergrößern. Sie wird aber unabhängig davon zur Belüftung des Busses ebenfalls regelmäßig geöffnet.

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