Inzidenz in München bei 1.057 – Weniger invasiv beatmete Intensivpatienten

Am 19. Januar 2022 lag die 7-Tages-Inzidenz in München gemäß den Zahlen des Gesundheitsamtes München bei 1057. 

(20.1.2022) Mit gemeldeten 2.949 Corona-Fälle inklusive 350 Nachmeldungen wurde in München eine Inzidenz von 1057,67 erreicht. Das RKI meldet einen 7-Tages-Durchschnitt auf 100.000 Einwohner von 986,4. Ein weiterer Todesfall wurde gemeldet. Aktiv infiziert sind momentan 26.928 Münchnerinnen und Münchner. Die Zahl der Covid-Patienten ist nur leicht auf 229 gestiegen, die der invasiv beatmeten Intensivpatienten ist in den letzten beiden Tagen um 10 auf 60 gefallen.  

(19.1.2022) 3.183 Neuinfektionen inklusive 402 Nachmeldungen hat das Gesundheitsamt der Stadt München für den Montag gemeldet. Die Inzidenz liegt nach den tatsächlichen Fällen bei 994,34. Das RKI meldet 948,9. Die Omikron-Verdachtsfälle machen nun über 90 Prozent aus. Außerdem wurden sechs neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-Erkrankungen gemeldet. Die Zahl der belegten Krankenhausbetten mit COVID-Patienten ist auf 224 gestiegen (150 am Jahreswechsel). 

Die Impfquote bei der impffähigen Bevölkerung in München hat bei der Erstimpfung inzwischen 75 Prozent erreicht. 72,2 Prozent haben zwei Impfungen und 40,0 Prozent eine Booster-Impfung.

(17.1.2022) In München wurden für Sonntag, 16. Januar 2022 , 1.363 neue Corona-Fälle einschließlich 601 Nachmeldungen registriert. Am Samstag waren es 1.694, am vergangenen Freitag: 2.072. Mit 20.882 aktuell infizierten wurde ein Höchstwert seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Die Inzidenz gemäß der tatsächlichen Fallzahlen in den letzten sieben Tagen liegt in der Landeshauptstadt bei 914,1. Das RKI meldet 859,7. Die Rate der Verdoppelung von Infizerten flacht leicht ab. Verdoppelte sich die Anzahl Anfang Januar noch alle fünf bis sechs Tage, ist diese auf neun Tage gesunken. Wegen der hohen Zahl der neuen Fälle ging aber die Zahl der Belegung von Krankenhausbetten mit  Covid-Patienten sprunghaft von 160 am 14.1. auf 215 am 17.1. nach oben.

(17.1.2022) 

Booster-Status für mit Johnson & Johnson Geimpfte

Das Gesundheitsamt München macht darauf aufmerksam: Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, sollen zur Vervollständigung ihrer Grundimmunisierung ab vier Wochen nach ihrer Impfung eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Um als „geboostert“ zu gelten, benötigen mit Johnson & Johnson Geimpfte allerdings neben dieser ergänzenden Impfung noch eine weitere Impfung, die ab 3 Monate nach der ergänzenden Impfung erfolgen kann. Erst nach dieser dritten  Impfung haben sie dann den Booster-Status und sind von der 2G-Plus-Regel sowie als enge Kontaktperson eines Corona-Infizierten auch von der Quarantänepflicht ausgenommen.

(16.1.2022) Für den Samstag wurde vom RKI eine Inzidenz von 829,4 gemeldet. Damit ist München erstmals seit Beginn der Pandemie der Corona-Hotspot Nummer 1 in Bayern

Ingolstadt folgt auf Platz 2 mit 820,7; der Landkreis Lindau mit 796,7 auf Platz 3.

(15.1.2022) Am Wochenende meldet das Gesundheitsamt München keine Zahlen. Deshalb übernehmen wir die 7-Tages-Inzidenz vom Robert-Koch-Institut (RKI). Sie liegt heute bei 761,9. 

(14.1.2022) Die Hotspot-Regel in Bayern beim Erreichen einer Inzidenz von 1.000 wurde von der Bayerischen Staatsregierung ausgesetzt. Das heißt es würde keinen Lockdown für die Gastronomie, Hotels, Sport- und Kulturstätten geben, wenn München in den nächsten Tagen die 1000er Inzidenz reißen würde. Die Regierung will die Hotspot-Regel an die vorherrschende Virusvariante Omikron anpassen, die weniger Hospitalisierungen von Corona-Patienten verursacht. 

(14.1.2022) In München wurden 2.360 neue Fälle inklusive 423 Nachmeldungen gemeldet. 

(13.1.2022) Die Inzidenz in München ist gemäß den Neu- und Nachmeldungen des Gesundheitsamtes München mit 699,37 auf knapp 700 gestiegen. Das RKI meldet 645,30. Es wurden 2.369 neue Fälle inklusive 359 Nachmeldungen registriert. Das ist die zweithöchste Tagesmeldungen seit Beginn der Pandemie. Die Reproduktionszahl bleibt mit 1,43 fast unverändert. Der Omikron-Anteil bleibt bei 84 Prozent aller sequenzierten Proben. 

(12.1.2022) Die Inzidenz in der bayerischen Landeshauptstadt ist gestern nach den Zahlen des Gesundheitsamtes München sprunghaft auf 628,02 gestiegen. Das RKT meldet 596,80. Das bedeutet einen Verdopplungszahl der Neuinfektionen in fünf bis sechs Tagen. Insgesamt wurden 2.076 Fälle einschließlich 235 Nachmeldungen an einem Tag berichtet. Das ist der dritthöchste Tageswert seit Beginn der Pandemie Der Omikron-Anteil hat inzwischen 84,6 Prozent erreicht. Die Reproduktionszahl bleibt unverändert bei 1,44. Die Krankenhauseinweisungen von Corona-Patienten steigen wieder, jedoch momentan noch moderat. 

(11.1.2022) Die Inzidenz in München ist jetzt auch nach den Meldungen vom Robert-Koch-Institut mit 532,5 über 500. 1.582 Neuinfektionen meldete das Gesundheitsamt heute. Inklusive der 230 Nachmeldungen beträgt die tatsächliche Inzidenz in München 559,9, doppelt so hoch wie vor sieben Tagen. Sieben Todesfälle in Zusammenhang mit einer Covid-Infektion wurden außerdem gemeldet. Die Reproduktionszahl ist auf 1,44 gestiegen. Von den Untersuchungen auf Virenvarianten wurden in den letzten beiden Wochen 4.123 als Omikron-Verdachtsfälle eingestuft, ein Anteil von mehr als 75 Prozent der analysierten PCR-Tests. Die Zahl der Krankenhauseinweisungen von Covid-Patienten hat sich seit gestern nur geringfügig erhöht. 11

Corona: Uni schätzt aktuelle Inzidenz in München auf 750 – Omikron-Variante bei 75 Prozent

(10.1.2022) Täglich meldet das statistische Beratungslabor der LMU München eine Abschätzung der tatsächlichen Entwicklung der positiv infizierten Personen in München (Nowcast). Dabei lag die Universität seit Beginn der Pandemie selten daneben. Die geschätzte 7-Tages-Inzidenz für die Landeshauptstadt wird nach den aktuellen Zahlen zum Stichtag 7.1. rückgerechnet nach Infektionsbeginn auf etwa 750 geschätzt. Die vom RKI gemeldete Inzidenz für diesen Tag lag bei etwa 400, die vom Gesundheitsamt der Stadt gemeldeten tatsächlichen Werte einschließlich der Nachmeldungen bei 431. Seit einer Woche wurden in München durchschnittlich 1.000 Neuinfektionen täglich erhoben. Der von der LMU abgeschätzte Nowcast für den 7.1. liegt im Mittel bei etwa 2.200 neuen Fällen pro Tag, am unteren Ende bei 1.600, am oberen Ende sogar bei 3.000. 

Corona Entwicklung Nowcast Uni München
Corona Entwicklung Nowcast München, Quelle: Statistisches Beratungslabor LMU München und Stockholm University

Doch noch einmal zurück zu den amtlich gemeldeten Zahlen: Die Inzidenz hat sich seit dem 7.1. weiter nach oben entwickelt. Für den 8. Januar lag sie laut den tatsächlichen Meldungen vom Gesundheitsamt München bei 489,42 (RKI 450,80); für den 8.1. mit 507,95 bereits über 500 (RKI: 476,80). 

Omikron-Anteil inzwischen in München bei 75 Prozent

Der Anteil der Omikron-Variante hat in München inzwischen 75 Prozent erreicht. Von den 5.055 untersuchten positiven PCR-Tests in den letzten 14 Tagen wurden 3,812 Omikron-Verdachtsfälle festgestellt, 1.253 entfallen auf die Delta-Variante. Die gute Nachricht dabei vorerst: Die Krankenhaus-Einweisungen von Covid-Patienten sind seit Anfang Januar nicht gestiegen. Bei den Intensivpatienten ist der Trend nach wie vor rückläufig.  

 

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