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München: Modellflugzeug kollidiert mit Mobilfunkmasten – 11.000 € Sachschaden

Ein Modell-Segelflieger ist am Sonntagnachmittag außer Kontrolle geraten und in München-Riem gegen einen Mobilfunkmasten geprallt. Dabei wurde das Modellflugzeug zerstört. Personen sind nicht zu Schaden gekommen.

Polizeipräsidium München
Polizeipräsidium München

Am Sonntag, 30. April 2017, gegen 14.50 Uhr, startete ein 62-jähriger Handwerker sein ferngesteuertes Segelflugzeug am Modellflugplatz Salmdorf. Das Modellflugzeug wird lediglich für den Start mit einem Elektroantrieb betrieben und gesteuert. Der Elektroantrieb wurde von dem 62-Jährigem bei Erreichen der entsprechenden Flughöhe abgestellt und das Modellflugzeug wurde in den Segelbetrieb genommen.

Zunächst kreiste das Modellflugzeug auf einer Höhe von etwa 600 Metern über dem Modellflugplatz. Nach einiger Zeit verlor dessen Besitzer jedoch den Sichtkontakt sowie die Kontrolle über dieses.  Das Modellflugzeug stieg außerhalb der Sichtweite auf 700 Meter Flughöhe. Dabei legte es eine Strecke von cirka 2 Kilometer zurück und geriet dann in den Sinkflug. Dies konnte anhand der GPS-Daten, welche vom Modellflugzeug an das Steuerungsgerät gesendet wurden, nachvollzogen werden.

Letztlich kollidierte das Modellflugzeug mit einem Mobilfunkmast auf dem Dach eines Anwesens in der Willy-Brandt-Allee. Durch den Aufprall stürzten einige Teile des Modellflugzeugs in den Innenhofs des Anwesens. Die restlichen Teile blieben auf dem Dach liegen. Personen waren zu diesem Zeitpunkt weder im Innenhof, noch in der Nähe. An dem Mobilfunkmast wurde eine Abdeckung vollständig zerstört. Ob weitere Schäden daran entstanden sind, bedarf noch weiterer polizeilicher Ermittlungen. Der aktuell am Mobilfunkmast entstandene Schaden wird auf  von der Polizei auf 1.000 Euro geschätzt. Das abgestürzte Modellflugzeug wurde total beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich hierbei auf ca. 10.000 Euro. Der 62-Jährige muss sich nun nach dem Luftverkehrsgesetz verantworten.

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