München: Wegen Lokalverbot sticht Gast mit Messer auf Wirt ein

Am Mittwoch wollte ein Gast den Wirt einer Gaststätte in der Landsberger Straße in München mit dem Messer ermorden. Das Motiv: Der Gast hatte Lokalverbot erhalten.

Polizeiauto München

Am Mittwoch, 7. September 2016, gegen 20.30 Uhr, stürmte ein 44- jähriger Mann in eine Kleingaststätte in der Landsberger Straße. Er ging ohne Vorwarnung auf den 42-jährigen Gastwirt los, der gerade hinter dem Tresen – mit dem Rücken zur Tür – arbeitete. Der Tatverdächtige, ein arbeitsloser Montageschlosser, griff den Wirt mit einem Messer an und stach ihm gegen den Hinterkopf. Der 42-Jährige flüchtete daraufhin mit einem Sprung über die Theke, in eine anderes nahe gelegene Gaststätte. Sein Angreifer konnte von anderen Lokalbesuchern festgehalten und von weiteren Angriffen abgehalten werden.

Dennoch konnte der Angreifer fliehen und begab sich ebenfalls in ein anderes Lokal. Dort konnte er wenig später aufgrund von Zeugenhinweisen durch Polizeibeamte festgenommen werden. Der Angegriffene erlitt eine stark blutende Verletzung am Kopf und wurde zur ambulanten Behandlung in eine Klinik eingeliefert. Der Montageschlosser hatte von dem Gastwirt in der Vergangenheit Lokalverbot erhalten, weil er mehrfach andere Gäste, den Wirt und dessen Ehefrau belästigt und beleidigt hatte. Entsprechende Strafanzeigen waren bereits erstattet worden. Offensichtlich war der Tatverdächtige darüber so erbost, dass er versuchte, den Wirt zu töten.

Die Tatwaffe, ein Messer, das der Tatverdächtige mitgebracht hatte, konnte sichergestellt werden. Der Montageschlosser wurde am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der dem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprechend Haftbefehl wegen versuchten Mordes erließ.

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