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München: Fahrgast erkennt Bankräuber in S-Bahn – Er hatte bei Verhaftung die Beute noch dabei

Ein Bankräuber hat am Dienstag die Sparda-Bank in der Arnulfstraße in München-Maxvorstadt überfallen. Um seiner Geldforderung Nachdruck zu verleihen, drohte er, in der mitgeführten Tasche ein Bombe zu haben, die er zünden werde. Mit über 10.000 Euro flüchtete der Täter zu Fuß. Eine Sofortfahndung blieb erfolglos. Eine Fotofahndung der Polizei war erfolgreich. Nach einem Zeugenhinweis konnte er am Mittwoch beim Verlassen der S-Bahn an der Donnersberger Brücke verhaftet werden. Er hatte noch die selbe Kleidung wie am Vortag an und führte auch die Tasche mit der Beute bei sich, die im Fahndungsfoto zu sehen ist.  

Banküberfall Arnulfstrasse Quelle Fahndungsfoto Polizei München

(Update 15. Mai 2019) Aufgrund der über die Staatsanwaltschaft München I eingeleiteten Öffentlichkeitsfahndung mit dem Bild des Tatverdächtigen meldeten sich Kontrolleuere der MVG, welche angaben, diese Person kurze Zeit vor der Tat am Dienstag kontrolliert zu haben. Sie konnten deshalb die Personalien des Beschuldigten nennen. Die eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen verlief aber erst einmal erfolglos.

Am Mittwoch, 15. Mai .2019, gegen 5:30 Uhr, meldete sich telefonisch ein Fahrgast bei der Polizei, der den Mann in der S-Bahn der Linie 8 wiedererkannt hatte. Der 28-Jährige deutsche Staatsbürger mit Wohnsitz im Landkreis Fürstenfeldbruck wurde kurz danach beim Aussteigen an der Haltestelle Donnersberger Brücke von Polizeibeamten festgenommen. Er trug noch dieselbe Kleidung wie zur Tatzeit, führte auch die Sporttasche mit sich, in der große Teile der Tatbeute sichergestellt werden konnten. Eine Bombe befand sich nicht in der Tasche. Er wurde am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt. 

(14. Mai 2019) Am Dienstag, 14.Mai 2019 gegen 17.45 Uhr hat ein bislang unbekannter Täter die Sparda-Bank in der Arnulfstraße in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes in der Maxvorstadt überfallen. Er betrat unmaskiert die Filiale und begab sich zu einem Kassenschalter, in dem sich zwei Bankangestellte befanden. Dort hielt er die von ihm mitgeführte Sporttasche in die Höhe, behauptete in dieser befinde sich ein Bombe und legte einen Zettel auf den Tresen, in dem er Geld forderte.

Nachdem ihm über zehntausend Euro ausgehändigt wurden, hat er nach dem jetzigen Ermittlungsstand der Polizei den Tatort zu Fuß verlassen. Die Polizei wurde umgehend alarmiert. Sofort wurden umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet eingeleitet, an denen über 45 Streifenwagenbesatzungen und ein Polizeihubschrauber eingebunden waren. Die gezielte Fahndung wurde gegen 19.20 Uhr erfolglos beendet. Nach dem momentanen Ermittlungsstand war der Täter nicht bewaffnet.

Der Täter wird wie folgt beschrieben: 
Männlich, ca. 180 cm groß, ca. 25 bis 30 Jahre alt, arabisch aussehend, schwarze Haare, dunkler Bart, bekleidet mit schwarzer Lederjacke, dunkler Hose, weißen Turnschuhen, dunklem Käppi, trug hellgrüne/beige Tasche mit sich

Zeugenaufruf:
Wem ist zur angegebenen Tatzeit eine verdächtige Person in der Arnulfstraße oder in der näheren Umgebung aufgefallen? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

 

 

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