Fotostrecke Oktoberfest-Bierprobe im Biermuseum

Wenige Tage vor Eröffnung des Oktoberfestes 2015 haben die Wiesnwirte, Brauereichefs, Braumeister sowie Stadträte im Museumsstüberl vom Bier&Oktoberfestmuseum in München die sechs Wiesnbiere bei einer Bierprobe schon einmal vor dem Anstich verkostet.

Von blumigen Hopfentönen und an Biskuit erinnernde Malznoten ist die Rede im sensorischen Vergleich der sechs Münchner Wiesnbiere von Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten. Blumig waren auch die Töne der Braumeister bei der Präsentation ihrer Produkte bei der Oktoberfest-Bierprobe Museumstüberl im Bier- und Oktoberfestmuseum. Einige gingen gar unter die Dichter und haben ihr Oktoberfest-Bier 2015 in Reimen angepriesen. Hofbräuhaus-Braumeister Rolf Dummert wollte gar mit einem Beipackzettel punkten, kam aber bei seinen Kollegen mit seinem Verweis auf mögliche Europa-Vorschriften für das Nahrungsmittel Bier weniger gut an. Da bekam das mit Inbrunst gebrüllte “Löööwenbräu” von Braumeister Michael P. Müller schon mehr Applaus.

Eine Auskunft, welches der Wiesnbiere heuer nun am Besten schmeckt, hat man naturgemäß von den parteiischen Wiesnwirten nicht bekommen. Auch die Journalisten hielten sich mit eindeutigen Statemens auffallend zurück. Denn die Qualität der Märzenbiere zur Wiesn ist auch in diesem Jahr wieder durchgehend exzellent. Wirtesprecher-Stellvertreter Georg Heide brachte es aber auf den Punkt: “Hätte ich nicht schon ein eigenes Bierzelt, dann würde von Zelt zu Zelt gehen und alle Biere mit Genuss trinken.” Als kleiner Anhaltspunkt für die Beliebtheit mag vielleicht gelten, welche Bierquelle zuerst erschöpft war. Das Holzfass-Bier von Augustiner, das sich bei den Damen wegen der geringen Bittere großer Beliebtheit erfreute, war zuerst weg. Auch Hofbräu (ausgeprägt malzaromatisch), Spaten (spritzige Hopfenbittere) und Löwenbräu (betonte Bittere im Abgang) ging gut über die Theke. Etwas länger hielten sich Hacker-Pschorr (Kräftig malzbetont) und Paulaner (sehr ausgewogen im Malz- und Hopfenaroma).

Im analytischen Vergleich hat Augustiner mit 6,4 Prozent den höchsten Alkoholgehalt. Hacker-Pschorr wieder traditionell das dunkelste Bier, Löwenbräu die höchste Bittere. Mindestens 13.5 Prozent Stammwürze muss ein Wiesn-Festbier haben. Die Werte liegen zwischen 13,6 (Paulaner) und 13,8 Prozent (Löwenbräu).

 

Hier die Fotostrecke zur Oktoberfest-Bierprobe im Bier&Oktoberfestmuseum:

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