Eishockey: EHC München trifft im DEL-Halbfinale auf die Kölner Haie

Der EHC Red Bull München steht erstmals im DEL-Halbfinale. Die Münchner besiegten die Straubing Tigers in einer spannenden Partie mit 2:1 (0:0|0:1|2:0) und feierten vor 5.080 Zuschauern in Spiel fünf der Serie den vierten Erfolg. Erst im 7. Spiel konnten sich die Kölner Haie durchsetzen und treffen somit im Halbfinale auf den EHC München.

EHC Einzug Halbfinale
EHC München steht im DEL Halbfinale
Quelle Foto EHC Red Bull München

(Update 28.3.2016) Der Halbfinal-Gegner des EHC München steht fest: Die Kölner Haie setzten sich im 7. Spiel mit 3:2 gegen die Eisbären Berlin durch und stehen in der Runde der letzten Vier. Das erste Heimspiel der Red Bulls in der „best-of-seven“-Halbfinalserie findet am kommenden Mittwoch, 30. März 2016, um 19.30 Uhr im Olympia-Eisstadion in München statt. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr, an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).

(24.3.2016) Im ersten Abschnitt waren die Red Bulls das spielbestimmende Team, Straubing verteidigte allerdings stark und ließ nur wenige Chancen zu. Nach dem ersten Wechsel nutzten die Gäste ein Powerplay zur überraschenden Führung. Zu Beginn des Schlussabschnitts erzielte Michael Wolf den 1:1-Ausgleich. Zehn Minuten vor dem Ende war es erneut der EHC-Kapitän, der im Powerplay zum 2:1 traf und sein Team damit in die nächste Playoff-Runde schoss. Chefcoach Don Jackson mit dem Fazit: „Es war wieder ein enges Spiel. Es war ein weiterer großer Mannschaftssieg. Michael Wolf war der Mann des Spiels und alle anderen gleich dahinter.“

Beide Teams starteten kontrolliert in die Partie und mieden das große Risiko. Die Torchancen fehlten in der Anfangsphase, dafür sahen die Zuschauer intensiv geführte Zweikämpfe. In der siebten Minute hatten die Red Bulls die große Möglichkeit auf die Führung. Frank Mauer spielte den im Zentrum lauernden Daryl Boyle perfekt frei, sodass dieser das leere Tor vor sich hatte. Beim Direktschuss des Verteidigers brachte Straubings Goalie Matt Climie allerdings im letzten Moment den Schoner an den Puck. München machte nun Druck, Straubing verteidigte aber gut und ließ nur Schüsse von außen zu. Im Angriff blieben die Gäste harmlos und was sie auf das Tor von David Leggio brachten, parierte der US-Amerikaner gewohnt sicher.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Red Bulls den Druck. Kurz nach Ablauf des ersten Münchner Powerplays schrammte ein Schuss von Daniel Sparre knapp am Pfosten des Tigers-Gehäuses vorbei (22.). In der Folge drängten die Hausherren auf die Führung, sie schnürten Straubing in deren Drittel ein, die Gäste überstanden diese Drangphase aber ohne Gegentreffer. In der 29 Minute rückte dann Matt Smaby in den Mittelpunkt. Zunächst traf der Verteidiger mit einem Direktschuss von der blauen Linie den Pfosten, kurz darauf blockte er einen Schuss der Straubinger mit dem Fuß. Als er sich unter Schmerzen auf die Bank rettete, startete ein Mitspieler zu früh aufs Eis, sodass die Schiedsrichter eine Strafe für „zu viele Spieler auf dem Eis“ aussprachen. Blaine Down traf im daraus resultierenden Powerplay und brachte die Gäste in Führung (30.). München reagierte mit Angriffen auf das Gegentor, die Defensive der Tigers hielt dem Druck der Hausherren allerdings noch stand.

Das änderte sich im Schlussabschnitt. Da waren zwei Minuten gespielt, als Michael Wolf nach einem Pass von Yannic Seidenberg alleine vor Matt Climie auftauchte und dem Straubinger Goalie mit einem Schuss in den rechten Winkel keine Chance ließ. Frank Mauer hätte nach einem Scheibenverlust Climies hinter dem Tor München erstmals in Führung bringen können, er setzte den Schuss aus spitzem Winkel an den Außenpfosten (45.). Von Straubing kam in der Offensive nicht mehr viel, während das Team von Don Jackson auf die Entscheidung drängte. In der 50. Minute brachte Michael Wolf sein Team dem Halbfinale einen großen Schritt näher. Der EHC-Kapitän traf in Überzahl mit einen Schuss an den Innenpfosten und von da ins Tor zum 2:1. Nach der erstmaligen Führung verteidigten die Red Bulls offensiv, sodass sich Straubing nicht in der Münchner Zone festsetzen konnte. Als Doppeltorschütze Michael Wolf eine Minute vor Schluss auf die Strafbank musste und Straubings Trainer Larry Mitchell seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, wackelte Münchens Erfolg noch einmal. Die Red Bulls um Goalie David Leggio verteidigten die knappe 2:1-Führung allerdings mit großem Einsatz.

Das erste Heimspiel der Red Bulls in der „best-of-seven“-Halbfinalserie findet am kommenden Mittwoch, 30. März, um 19.30 Uhr im Olympia-Eisstadion in München statt. Eintrittskarten zu dieser Begegnung und zu allen anderen Heimspielen des EHC Red Bull München sind im Internet (www.muenchenticket.de), über die Tickethotline 089/54818181 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Eintrittskarten gibt es auch im Ticket Center direkt neben dem Olympia-Eisstadion (Öffnungszeiten: Mittwochs und donnerstags von 16.00 bis 19.00 Uhr, an Heimspieltagen ab drei Stunden vor Spielbeginn).

 

 

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