Wann

27/05/2024    
18:00 - 19:30

Wo

CAFE LUITPOLD
Brienner Straße 11, München, 80333

Veranstaltungstyp

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Während die Klimakrise eskaliert, wachsen bei den reichsten Menschen der Welt zwei Dinge stetig an: ihr Reichtum und die Menge an CO2-Emissionen, die sie verursachen. Gleichzeitig wird die Last (nicht nur die finanzielle) für den Rest der Bevölkerung immer schwerer zu tragen. 

Die Bekämpfung des globalen Klimawandels wird erschwert durch diese zweite globale Krise unserer Zeit: die soziale Ungleichheit. Sie hat das Potenzial, unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften stärker zu erschüttern als alles andere. 

Doch es gibt eine Maßnahme, die beide Krisen gleichzeitig angeht: die Besteuerung extremen Reichtums. Eine stärkere Besteuerung von großen Vermögen und Erbschaften würde nicht nicht nur der enormen sozio-ökonomischen Ungleichheit weltweit entgegenwirken, sondern uns auch ermöglichen, das wichtigste Projekt dieses Zeitalters zu finanzieren: die Rettung unserer Lebensgrundlagen. 

So jedenfalls lautet die These des in diesen Tagen aus dem Umfeld des Club of Rome erschienenen Buches »Tax the Rich«. Verfasst von Jørgen Randers, der bereits an dem ersten Bericht an den Club of Rome (1972) über »Die Grenzen des Wachstums« als Autor mitgewirkt hat, und dem Programmdirektor des Club of Rome, Till Kellerhoff. 

Warum die Superreichen für die Rettung des Planeten zahlen müssen, darüber diskutiert Autor Till Kellerhoff im Salon Luitpold mit Martin Hagen, Landesvorsitzender der bayerischen FDP, sowie Millionenerbe Antonis Schwarz.

Die Podiumsgäste:
Till Kellerhoff studierte Staatswissenschaften und Internationale Beziehungen in Erfurt, Mexiko und London. Seit 2017 arbeitet er beim Club of Rome, zurzeit als Programmdirektor und Leiter des „Reclaiming Economics Impact Hub“. Till Kellerhoff war u.a. Mitautor des letzten Club of Rome-Berichts »Earth for All« (2022).

Antonis Schwarz ist Erbe der Schwarz Pharma AG in Monheim am Rhein, die seit 2007 dem belgischen Pharma- und Biotechnologiekonzern UCB gehört. Er setzt sein Vermögen für ökologisch orientierte Zwecke und Philantropie ein. Der Deutsch-Grieche, der in München lebt, investiert in Unternehmen, Organisationen oder Fonds, die messbar soziale oder ökologische Ziele verfolgen – auch bekannt als “Impact Investing”. 2021 sorgte er mit einer Großspende an Bündnis 90/Die Grünen im Vorfeld des Bundestagswahlkampfes für Aufsehen.

Martin Hagen ist Landesvorsitzender der bayerischen FDP, Mitglied des FDP-Bundesvorstands, Gemeinderat in Vaterstetten und Geschäftsführer der Denkfabrik R21. Er wurde in La Spezia (Italien) geboren, wuchs im Landkreis Rosenheim auf und studierte in München Politikwissenschaft. Danach war er unter anderem als Pressesprecher, Hauptgeschäftsführer und selbständiger Kommunikationsberater tätig. 2018 führte er die FDP als Spitzenkandidat zurück in den Bayerischen Landtag und war dort fünf Jahre lang Fraktionsvorsitzender.

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Ohne Speisen und Getränke ist der Eintritt frei, exkl. Systemgebühr 3,90 €