Ungesichert – Arbeiter stürzt 11 Meter in die Tiefe und stirbt

Völlig ungesichert hat am Montag ein Metallbauer auf einer Baustelle in der Altstadt von München an der Sanierung eines Glasdaches gearbeitet. Der Bauarbeiter stürzte 11 Meter in die Tiefe auf einen Betonboden und ist im Krankenhaus verstorben.

Polizeipressestelle
Blaulicht Mini der Polizeipressestelle in München

Am Montag, 3. August 2015, gegen 11.55 Uhr, war ein 27-jähriger Metallbauer zusammen mit seinem 28-jährigen Kollegen auf einer Baustelle in der Kardinal-Faulhaber-Straße in der Altstadt von München mit der Sanierung eines Glasdaches beauftragt. Hierbei stürzte der 27-Jährige ohne jegliche Sicherung durch eine ca. 2 x1,5 Meter große Öffnung aus etwa elf Metern in die Tiefe und schlug auf dem Betonboden auf. Dabei zog er sich lebensbedrohliche Verletzungen zu und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Das Kommissariat 13 der Münchner Polizei hat vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurden die Arbeiten am Glasdach ohne eine vorgeschriebene Absturzsicherung durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft München I hat eine Obduktion angeordnet.

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