München: Stichflamme beim Nachfüllen eines Ethanolofen – Verbrennungen von 30 % der Haut eines 50-Jährigen

Ein Ethanolofen hat am vergangenen Donnerstag in der Friedrich-Herschel-Straße in München-Bogenhausen einen Wohnungsbrand verursacht. Beim Abfüllen von flüssigem Ethanol kam es zu einer Stichflamme, bei der der Wohnungsinhaber schwere Verbrennungen von 30 Prozent der Haut erlitten hat. 

Feuerwehr Blaulicht
Feuerwehr Blaulicht

 

Am Donnerstag, 5. Januar 2017 wollte ein 50-jähriger Wohnungsinhaber gegen 22:50 Uhr in der Friedrich-Herschel-Straße in München-Bogenhausen an einen im Wohnzimmer stehenden Ethanolofen flüssiges Ethanol aus einem Kanister nachfüllen. Hierbei kam es zu einer Stichflamme mit einer leichten Verpuffung.

Der 50-jährige erlitt schwerste Verbrennungen von etwa 30 Prozent der Körperoberfläche. Er kam zur Behandlung in eine Spezialklinik und wurde ins künstliche Koma versetzt. Akute Lebensgefahr besteht nicht. Durch die Verpuffungen gingen Scheiben zu Bruch. Die Flammen erfassten Teile des Mobiliars und setzten dieses in Brand. Es entstand ein Schaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Die 45-jährige Lebensgefährtin des Wohnungsinhabers befand sich zum Brandzeitpunkt in einem anderen Raum und erlitt auf dem Weg zum Treppenhaus nur eine leichte Rauchgasvergiftung, welche ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden konnte. Die Brandfahndung der Kripo hat vor Ort die Ermittlungen übernommen.

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