München: Betrunken im Bett geraucht – Rentnerin stirbt bei Wohnungsbrand

Eine 73-jährige Rentnerin ist bei einem Wohnungsbrand am Samstagmorgen in der Schellingstraße in München-Neuhausen ums Leben gekommen. Sie hatte betrunken im Bett geraucht und war wohl eingeschlafen.

Wohnungsbrand in der Schellingstraße in München Schwabing mit einer toten Frau Quelle Foto Feuerwehr München
Wohnungsbrand in der Schellingstraße in München Schwabing mit einer toten Frau
Quelle Foto Feuerwehr München

(Update 5.3.2017) Sie wie Polizei mitteilt, war nach ersten Ermittlungen die Ursache des Brandes, dass sich die 73-jährige, stark alkoholisierte Rentnerin mit einer brennenden Zigarette ins Bett gelegt hatte und dabei eingeschlafen war. Ausgangspunkt des Feuers war das Kopfkissen im Bett.

(4.3.2017) Der Wohnungsbrand in einem fünfstöckigen Mehrfamilienhaus in der Schellingstraße in München hat am Samstag, 4. März 2017 ein Menschenleben gefordert. Bewohner des Gebäudes stellten am frühen Morgen Brandrauch fest, der aus der Lüftung gedrungen war. Daraufhin alarmierten sie die Feuerwehr. Die anrückenden Kräfte konnten bei der Anfahrt schon die Brandwohnung im zweiten Obergeschoss identifizieren, da dicker, schwarzer Rauch aus den Fenstern gekommen war.  Zuerst leiteten sie einen Löschangriff über das Treppenhaus ein. Durch den Einsatz eines Brandvorhangs konnte, nach der gewaltsamen Öffnung der Tür, die Rauchausbreitung im Treppenhaus verhindert werden.

Beim Betreten der Brandwohnung haben die Einsatzkräfte die Bewohnerin leblos vorgefunden und brachten sie sofort aus dem Gefahrenbereich. Da keine Lebenszeichen diagnostizierbar waren, begannen sie sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das inzwischen eingetroffene Notarztteam intensivierte die Maßnahmen, mussten aber diese erfolglos abbrechen. Parallel zu den Maßnahmen im Gebäude wurde die Drehleiter für einen weiteren Löschangriffs eingesetzt.

Zur Sicherheit wurden alle Wohnungen in dem Gebäude auf eine Rauchausbreitung kontrolliert. Die Bewohner des Gebäudes konnten jedoch während der Löschmaßnahmen in ihren Wohnungen bleiben. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr im mittleren bis höheren fünfstelligen Bereich geschätzt, genauere Angaben können jedoch erst nach Abschluss der Ermittlungen durch die Polizei genannt werden.

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