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München: Rentner mit Krankengeschichten abgezockt – Zeugenaufruf der Polizei

Eine 33-jährige Frau hat ältere Personen wiederholt mit erfundenen Krankheitsgeschichten abgezockt. Die Polizei geht davon aus, dass auch anderen Personen mit der gleichen Masche Geld aus der Tasche gezogen wurde. Mit einer Fotofahndung werden nun weitere Geschädigte gesucht.

Rentner mit Mitleidsmasche abgezockt – Fotofahndung Polizei München

Am Dienstag, 29. Mai 2018, gegen 16 Uhr, wurde eine 33-jährige Tatverdächtige durch zivile Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 12 (Maxvorstadt) festgenommen.  Sie hatte vorher wiederholt den Kontakt zu älteren Personen gesucht und log diese an, an einer schweren Erkrankung zu leiden. Da sie nun kein Geld mehr für die Miete habe, drohe ihr und ihrer 15-jährigen Tochter die Obdachlosigkeit.  In jeder Geschichte, die sie den verschiedenen Geschädigten erzählte, gab es einige Unterschiede, doch jedes mal täuschte sie eine Notlage vor. Dadurch erhielt sie in mindestens zwei Fällen Bargeldbeträge. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand trat die 33-Jährige in Schwabing, im Lehel sowie in Pasing auf. Vermutlich sind weitere bislang unbekannte Geschädigte vorhanden. Einigen Opfern ist möglicherweise gar nicht bewusst, dass sie Opfer einer Straftat wurden. 

Zeugenaufruf:
Die Veröffentlichung eines Lichtbilds der 33-Jährigen soll nun dazu dienen, die unbekannten Geschädigten zur Anzeigenerstattung zu veranlassen. Personen, die sachdienliche Hinweise zu der Person auf dem Lichtbild geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 65, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Betrug Betrugsmasche gutmütige Rentner abgezockt
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