München: Frau unter Schock – Mit schweren Brandverletzungen mit der U-Bahn zum Hauptbahnhof

Schwere Brandverletzungen hat eine Frau am Dienstag bei einem Wohnungsbrand in der Oberländerstraße in München-Untersendling erlitten. Unter Schock ist sie vor den Flammen geflohen und in eine U-Bahn gestiegen. Am Hauptbahnhof brach sie schließlich zusammen und wurde in eine Spezialklinik eingeliefert. Sie schwebt noch in Lebensgefahr.

Einsatzleitwagen Berufsfeuerwehr München
Einsatzleitwagen Berufsfeuerwehr München

In einer Unterkunft für Leiharbeiter kam es am 17. Januar 2017 gegen 8.40 Uhr in der Oberländerstraße in München-Untersendling zu einem Brand.  Während den Löscharbeiten der Feuerwehr teilte ein Bewohner des Nachbargebäudes dem Einsatzleiter mit, dass die Bewohnerin der Brandwohnung geflüchtet sei. Sofort veranlasste dieser, mit Hilfe der Polizei die Suche nach der 54-Jährigen. Diese war in eine U-Bahn Richtung Hauptbahnhof gefahren und dabei gesehen worden. Dort kollabierte sie am Bahnsteig und wurde notärztlich versorgt. Sie erlitt schwere Verbrennungen sowie ein Rauchgas-Inhalationstrauma. Sie befindet sich in akuter Lebensgefahr und musste in einer Spezialklinik ins künstliche Koma versetzt werden.

Das Feuer in der Brandwohnung konnte von der Feuerwehr nach 20 Minuten gelöscht werden. Noch während der Löscharbeiten kam es in einem Nebenraum zu einer erneuten Durchzündung. Der nun entstandene Brand konnte jedoch ebenfalls schnell abgelöscht werden. Aufgrund der erneut großen Rauchentwicklung wurde vom Einsatzleiter weitere Kräfte alarmiert. Diese kontrollierten die Nebengebäude auf eine eventuell entstandene Gefahr und Verrauchung. Nach kurzer Zeit konnte Feuer aus gemeldet werden. Die Brandwohnung ist derzeit unbewohnbar. Eine Gefährdung für die Bewohner der anliegenden Nebengebäude gab es nicht. 

Bei dem Brand ist nach ersten Ermittlungen durch das Kriminalkommissariat 13 (Brandermittlungen) von einem gasbetriebenen Wärmestrahler ausgegangen. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf etwa 100.000 Euro. 

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