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München: Fahrradstreife der Polizei verfolgt durchgeknallten Autofahrer – Endstation Deutsches Museum

Nachdem ein 39-jähriger Autofahrer am Hauptbahnhof in München am Montag eine Flasche Wein geleert hatte, düste er auf den Mariahilfplatz in der Au, wo er eine Schranke durchbrach und auf dem Platz einige sog. Donuts drehte. Bei der Museumsinsel wurde er von einer Fahrradstreife der Polizei verfolgt, worauf er in den Hof des Deutschen Museum flüchtete, wo er schließlich strandete. Als Grund für seine wilde Tour durch München gab der Liebeskummer an. 

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Copyright Foto Deutsches Museum

Am Montag, 10. September 2018, gegen 13.20 Uhr, fiel ein 39-jähriger Münchner am Hauptbahnhof auf, weil er mit seinem Pkw auf einem Taxistand parkte. Von einem Taxifahrer darauf angesprochen, stieg der 39-Jährige mit einer Weinflasche aus seinem Pkw aus und leerte diese. Daraufhin warf er die Flasche zu Boden, stieg in sein Fahrzeug und fuhr davon. Der 39-Jährige machte sich daraufhin auf den Weg zum Mariahilfplatz in der Au. Dort angekommen, durchbrach er eine Schranke zu einem abgesperrten Parkplatz, auf welchem er anschließend mehrere „Donuts“ drehte. Beim Verlassen des Mariahilfplatzes nahm er die abgebrochene Schranke mit, indem er sie durch seine Windschutzscheibe stieß und setzte seine Fahrt fort.

Auf seinem geplanten Heimweg machte er noch einen kurzen Stopp bei einem Hotel in der Hochstraße, wo er an der Rezeption ergebnislos nach Alkohol fragte. Kurz vor seiner Wohnadresse fiel er einer Fahrradstreife der Verkehrspolizei München auf, welche ihn daraufhin verfolgten. Der 39-Jährige setzte seine Fahrt in Richtung Museumsinsel fort, wo er im Innenhof des Deutschen Museums noch über einen Poller fuhr und sein Fahrzeug inmitten des Hofes abstellte. Dort konnte ihm durch Passanten und Mitarbeiter eines
Sicherheitsdienstes der Fahrzeugschlüssel abgenommen werden.

Vor Ort wurde von der Polizei ein Atemalkoholtest durchgeführt und anschließend eine Blutentnahme angeordnet. Außerdem wurde der Pkw des 39-Jährigen sichergestellt. Der Grund für seine Irrfahrt, bei der glücklicherweise keiner verletzt wurde, lag laut dem 39-Jährigen wohl an einer vorangegangenen Trennung von seiner Freundin. Ihn erwarten jetzt mehrere Verfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie der Sachbeschädigung.

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