München: Brand in Sauna im Studentenwohnheim – Schwerstverletzte Frau nun verstorben

In den frühen Morgenstunden vom Faschingsdienstag ist in einer Sauna im Keller des Studentenwohnheims in der Christoph-Probst-Straße in der Studentenstadt in München-Freimann ein Brand ausgebrochen. Im gesamten Haus kam es zu starker Rauchentwicklung. Eine 23-jährige Frau wurde von der Feuerwehr leblos im 4. Stock gefunden und musste wiederbelebt werden. Außerdem wurde ein junger Mann mit einer schweren Rauchvergiftung aus dem Kellergeschoss geborgen. Die 23-Jährige ist inzwischen an ihren Verletzungen verstorben.

Studentenwohnheime Studentenstadt München
Studentenwohnheime Studentenstadt München

 

(Update 2.3.2021) Die 23-jährige Frau ist am Montag 1. März 2021 an ihren schweren Verletzungen infolge der Rauchgasvergiftung verstorben. Sie war bei dem Brand in einer Sauna im Keller von Kräften der Feuerwehr leblos im Gang des 4. Stocks gefunden worden.


(Erstmeldung 16.2.21) Am Dienstag, 16. Februar 2021, stellte gegen 2:30 Uhr ein Bewohner eines Studentenwohnheims in der Christoph-Probst-Straße in München-Freimann im Kellerbereich fest und verständigte die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der Keller bereits in Vollbrand, im gesamten Gebäude kam es zu starker Rauchentwicklung. Im Keller des sechsstöckigen Wohnheimes befindet sich ein Saunabereich mit mehreren Räumen.

Mehrere Trupps der Feuerwehr begannen sofort, mit Atemschutz und C-Rohr, mit der Personensuche im Keller und der Brandbekämpfung der in Flammen stehenden Sauna. Ein Mann musste mit einer schweren Rauchvergiftung aus dem Untergeschoss gerettet werden. Zeitgleich suchten weitere Trupps mit Atemschutz und Wärmebildkamera alle darüberliegenden Stockwerke nach Personen ab. Im 4. Obergeschoss fanden sie eine leblose 23-jährige Frau auf dem Flur. Diese musste noch vor Ort von Notarzt und Rettungsdienst reanimiert werden. Ihr Zustand ist weiter kritisch. Weitere drei Bewohner erlitten leichte Verletzungen. Weitere 21 Personen konnten aus dem sechsstöckigen Gebäude gerettet werden. 19 davon mussten vor Ort vom Rettungsdienst untersucht werden.

Der Brand konnte schließlich durch die Feuerwehr gelöscht werden. Der Sachschaden wird von der Polizei derzeit auf eine Summe im hohen sechsstelligen Bereich geschätzt. Die Brandfahnder der Münchner Kriminalpolizei (Kommissariat 13) rückten zum Brandort aus und nahmen dort die Ermittlungen auf. Angaben zu Brandursache können derzeit allerdings nicht gemacht werden. Am Vormittag wurde außerdem ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamts zur Ermittlung der Brandursache hinzugezogen.

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