München: Arzt in Probezeit gekündigt – Von Klinik Erpressungsgeld per Mail gefordert

Ein 27-jähriger Assistenzarzt wurde nach einem Monat in der Probezeit gekündigt. Daraufhin bedrohte er Mitarbeiter der Krankenhausleitung und wollte einen fünfstelligen Betrag erpressen.

Polizeipressestelle München
Polizeipressestelle München

Nachdem ein 27-jähriger bulgarischer Assistenzarzt nach einer einmonatigen Probezeit gekündigt worden war, belästigte, beleidigte, bedrohte und erpresste er leitende Angestellte eines Münchner Krankenhauses in der Maxvorstadt. In den letzten Tagen häuften sich die Drohmails deutlich und nahmen auch an Intensität zu. Er bedrohte die Mitarbeiter der Krankenhausleitung, deren Familienangehörige und das Krankenhaus als Institution. Darüber hinaus forderte er die Leitung des Krankenhauses auf, ihm einen fünfstelligen Geldbetrag als Entschädigung für seine Entlassung bereit zu stellen.

Die Krankenhausleitung entschloss sich daraufhin, eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Der 27-jährige Arzt wurde am Montag, 15. August 2016, in seiner Wohnung festgenommen und wurde am Dienstag dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

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