Grundsteinlegung: Rischart baut neue Firmenzentrale und Werkswohnungen auf Theresienhöhe

Die Münchner Traditionsbäckerei Rischart baut eine neue Unternehmenszentrale mit Backstube und 100 Werkswohnungen auf der Theresienhöhe in München. Am 22. September 2021 wurde der Grundstein für den Neubau gelegt. 

Grundsteinlegung Unternehmenszentrale Cafe Rischart
Grundsteinlegung Unternehmenszentrale Cafe Rischart, (v.l.) Christian Merzenich, Produktionsleiter Max Rischart’s Backhaus KG; Nadja Heckl, Verkaufsleitung Max Rischart’s Backhaus KG; Michael Scheyerl, Leiter Verwaltung und Controlling Max Rischart’s Backhaus KG; Magnus Müller-Rischart, Inhaber und Geschäftsführer Max Rischart’s Backhaus KG; Gerhard Müller-Rischart; Sibylle Stöhr, Vorsitzende des Bezirksausschusses 8 Schwanthalerhöhe; Daniel Hock, Architekt Kiessler Architekten GmbH

Es war ein feierlicher Tag für das Münchner Backhaus Rischart: Im Kreis der Familie und den Angestellten des Traditionsunternehmens sowie allen Mitwirkenden des Bauvorhabens wurde am 22. September 2021 in einem Festakt der Grundstein der neuen Unternehmenszentrale auf der Theresienhöhe gelegt. Nach Reden von Sibylle Stöhr, Vorsitzende des Bezirksausschusses 8 Schwanthalerhöhe, des Inhabers und Geschäftsführers des Familienunternehmens, Magnus Müller-Rischart, und des Architekten Daniel Hock vom Büro kiessler architekten gmbh, wurde eine Zeitkapsel mit einem Kran in die 13 Meter tiefe Baugrube in das Fundament eingelassen.

Neben Magnus Müller-Rischart und seinem Vater Gerhard Müller-Rischart, die die Kapsel mit Familienfotos, Bildern vom Spatenstich Anfang diesen Jahres sowie einer Firmenchronik ausstatteten, legte der Architekt Daniel Hock aktuelle Baupläne in die Kapsel. Stellvertretend für alle Rischart-Mitarbeitenden legten Nadja Heckl, Verkaufsleiterin, Michael Scheyerl, Verwaltungsleiter, und Christian Merzenich, Produktionsleiter, unter anderem ein Kaiserschmarrn-Rezeptbuch und ein hauseigenes Spezialbrot in die Zeitkapsel.

Bei köstlichem Kaiserschmarrn und zünftiger Musik der 089-Band, bekannt aus dem Café Kaiserschmarrn Wiesnzelt, wird man sich noch länger an diesen Meilenstein erinnern: „Wir sind stolz darauf, mit unserer fast 140-jährigen Firmengeschichte diesen großen Schritt gegangen zu sein“, freut sich Magnus Müller-Rischart. „Mit dem Neubau sichern wir unseren eigenen Anspruch an Qualität und schaffen beste Voraussetzung für ein nachhaltiges Wachstum.“

„Hier entsteht ein richtig munterer ‚Stadtbaustein‘ mit Produktion, Café, Wohnen, Verwaltung, Boarding, Ausstellungen und Führungen alles in einem lebendigen, dicht gepackten Haus“, erklärt, Daniel Hock, für den es jetzt in die spannende Phase der Umsetzunggeht.

Über viele Jahrzehnte hinweg war das Gärtnerplatzviertel die Heimat der Traditionsbäckerei. Nachdem der bisherige Standort an seine Kapazitätsgrenzen angelangt ist, entstand der Plan eines Neubaus. „Mit dem Umzug auf die Theresienhöhe bleiben wir weiterhin an einem Ort im Herzen von München, der eine lange Tradition hat“, erklärt der Firmenchef, der das Backhaus in 5. Generation führt.

In zentraler Lage bietet der Neubau eine Gesamtnutzfläche von rund 22.400 Quadratmetern verteilt auf fünf Geschossen. Neben einer Backstube und der Unternehmenszentrale finden im Multifunktionsbau auch 100 Werkswohnungen, ein Boardinghaus und ein Rischart Café Platz. 

Die Wärmeversorgung des gesamten Gebäudes erfolgt primär über die Abwärme der Backöfen und Kühlzellen. Die Energie der Abwärme wird im jeweiligen Temperaturniveau im Pufferspeicher eingespeist. Bei Lastspitzen erbringt das Fernwärmenetz der SWM die restliche Leistung. Eine Photovoltaik Fassade wird einen jährlichen Ertrag von 36.800 kWh/a erbringen. Für die gesamte Lieferflotte von Richart werden in der Tiefgarage Elektroladestationen installiert. Im 2. Untergeschoss der Garage werden anfangs 10 Prozent der Stellplätze mit Ladestationen ausgerüstet und später auf alle Stellplätze aufgerüstet. Insgesamt entstehen an der Ecke Bavariastraße/Hans-Fischer-Straße auf der Theresienhöhe 320 Arbeitsplätze, davon 50 bei externen Gewerbemietern und 20 im Boarding-House, das von Cocoon betrieben werden wird. 

Nach der ersten Bauphase mit Tiefbau und Aushub-Phasen, startet mit der Grundsteinlegung und dem kommenden Rohbau ein neuer Abschnitt. Fassaden- sowie Innenausbau sind ab Frühjahr 2022 geplant. Nach Beendigung des Innenausbaus im Sommer 2023 starten die Landschaftsbauarbeiten, um die Einbindung des Gebäudes in die Umgebung abzuschließen.

Über Rischart
Bereits 1883 eröffnete Max Rischart sen. eine Bäckerei in der Münchner Isarvorstadt. Seither haben sich fünf Generationen um das Wachsen und Gedeihen von Rischart’s Backhaus gekümmert. Dabei wird immer der oberste Anspruch der rund 500 Mitarbeiter sein, einen wertvollen Beitrag zur Münchner Lebensqualität zu leisten. Mittlerweile gehört Rischart mit 16 Adressen in den besten Lagen Münchens und acht Millionen Kunden jährlich zu den führenden Häusern der Branche. Das Hauptgeschäft am Marienplatz ist mit 1,2 Millionen Kunden im Jahr die meistbesuchte Bäckereifiliale Deutschlands.

Zurück 50 Jahre U-Bahn München: Virtuelle Jubiläumssendung mit Thomas Ohrner
Weiter Aktuelle Infos zur Bundestagswahl in München – Briefwahl: Sonderabgabestellen an U-Bahnhöfen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.