Corona Impfung: Stadt München informiert alle über 80-Jährige schriftlich über Ablauf

Das Gesundheitsreferat der Stadt München versendet seit dem 4. Januar 2021 Briefe an alle 87.000 über 80-jährige Münchnerinnen und Münchner, um über den geplanten Ablauf der Corona-Impfungen zu informieren. Momentan gibt es allerdings noch keine Möglichkeiten zur Terminvereinbarung, weil angesichts der Knappheit des Impfstoffes zuerst die Bewohner und Beschäftigten von vollstationären Pflegeeinrichtungen Vorrang haben. 

Biontech Covid-19 Impfstoff
Biontech Covid-19 Impfstoff, Quelle Foto BioNTech

Das Gesundheitsreferat versendet seit Montag, 4. Januar 2020, ein Schreiben an alle über 80-jährigen Münchnerinnen und Münchner mit Informationen über den geplanten Ablauf der Corona-Impfungen. Das Schreiben wurde in zehn Sprachen übersetzt und wird per Post im Laufe dieser Woche an rund 87.000 Personen zugestellt. Sobald weitere Informationen vorliegen, insbesondere auch zu Möglichkeiten der Terminvereinbarung, erhalten alle Über-80-Jährigen ein zweites Schreiben.

Hier der Wortlaut des Schreibens an die Impfberechtigten der höchsten Prioritätsstufe:

„Am 27.12.2020 wurde deutschlandweit mit dem Impfen gegen das neuartige Coronavirus begonnen – auch in der Landeshauptstadt München. Im Folgenden wollen wir Sie bereits jetzt über das weitere Vorgehen bei den Impfungen informieren. Als erstes ein wichtiger Hinweis: Da zu Beginn der Impfstoff nicht in der Menge verfügbar ist, um gleichzeitig alle Menschen einer Prioritätsgruppe zu impfen, möchten wir Sie um etwas Geduld bitten. Sie brauchen sich zunächst nicht selbständig um einen Impftermin kümmern. Wir kontaktieren Sie, sobald ein Impftermin vereinbart werden kann.

Da Sie zur höchsten Prioritätsgruppe gehören, müssen Sie nicht befürchten, dass wir Sie vergessen. Wenn es soweit ist, werden wir Ihnen wieder einen Brief schreiben. Darin steht dann, wie Sie einen Termin vereinbaren können. Zu diesem Zweck richten wir bis dahin eine eigene Telefonhotline zur Terminvereinbarung ein. Gleichzeitig wird auch die Möglichkeit bestehen, sich über das Internet anzumelden.
Wenn Sie in einer vollstationären Pflegeeinrichtung leben, müssen Sie sich ebenfalls nicht selbst um einen Termin kümmern. Es kommen mobile Teams in die Einrichtungen, um die Impfungen vor Ort durchzuführen.

Und noch etwas ist wichtig: Das Impfen ist freiwillig, es gibt keine Impfpflicht. Wir als Gesundheitsamt appellieren jedoch an Sie, die Impfung wahrzunehmen. Denn dadurch schützen Sie sich und andere vor einer der gefährlichsten Ansteckungskrankheiten unserer Zeit. Die Impfung ist nicht nur nach ausgiebigen Tests von der Europäischen Arzneimittelagentur zugelassen. Sie gilt auch als sehr wirksam und sicher. Gerade Sie, die Sie aufgrund Ihres Alters zur Risikogruppe gehören, kann eine Impfung vor einer Ansteckung und einem schweren Krankheitsverlauf schützen. Der Impfstoff wird in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verimpft, um zu ermöglichen, dass eine nahezu vollständige Immunität gegen das Virus erreicht wird. Das bedeutet, dass Sie insgesamt zweimal geimpft werden müssen und deshalb auch zwei Impftermine bekommen.

Weitere Informationen zu gesundheitlichen Fragen rund um das Thema Impfung erhalten Sie auch über Ihren Hausarzt oder Hausärtzin.“

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2 Kommentare

  1. Hallo,
    habe für mich (70) einen Impftermin vormerken lassen.
    Frage:
    Kann ich stellvertetend für meine Mutter (95) unter der gleichen Mailadresse auch einen Termin vormerken lassen? Offenbar nicht, weil er bei der Registrierung die gleiche Mailnummr verweigert.
    Kann ich überhaupt stellvertretend einen Impftermin vereinbaren?

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