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München: Zärtlichkeiten versprochen – Rollstuhlfahrer wird stattdessen ausgeraubt

Eine Frau hatte am 5. Juni 2016 einem Rollstuhlfahrer am Hauptbahnhof in München „Zärtlichkeiten“ angeboten. Der ging darauf ein und wurde stattdessen ausgeraubt. Jetzt – drei Wochen später – wurde die Frau wegen Taschendiebstahls festgenommen. Beim Abgleich des Fahndungsfotos stellte sich heraus, dass es die Täterin war, die den Rollstuhlfahrer die Goldkette vom Hals gerissen hatte.

Polizei Hauptbahnhof München
Polizei Hauptbahnhof München

Ein 40 Jahre alter Rollstuhlfahrer war am Sonntag, 5. Juni 2016, gegen 19 Uhr am Haupteingang des Hauptbahnhofs München. Dort wurde er von einer Frau angesprochen, die ihm „Zärtlichkeiten“ anbot.  Zusammen mit der Frau begab sich der Rollstuhlfahrer in den südlichen Ladehof am Hauptbahnhof. Dort riss ihm die Frau seine Goldkette mit Gewalt vom Hals und flüchtete. Eine sofort eingeleitete Fahndung war ergebnislos geblieben. Es konnte aber von ihr ein Foto von einer MVG-Überwachungskamera gesichert werden.

Am 22. Juni 2016 konnten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 14 (Westend) am Hauptbahnhof eine 30-jährige Frau wegen Verdachts des Taschendiebstahls festnehmen. Die Rumänin hatte große Ähnlichkeit mit der Täterin des Raubes zum Nachteil des Rollstuhlfahrers. Sie räumte nach anfänglichem Leugnen ein, dass sie die Tat begangen hatte und wurde dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

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