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München: „Scheiß Kanake“ – Busfahrer mit Regenschirm geschlagen und bespuckt

Der unbekannte Mann, der am 27. April 2017 einen Busfahrer mit rassistischen Parolen beschimpft, mit einem Regenschirm geschlagen und bespuckt hatte, ist gefasst. Nach einer Fotofahndung wurde ein 25-jähriger Münchner identifiziert. Den Streit mit dem Busfahrer gab er zu, wollte aber weiter nichts aussagen.

Fotofahndung Polizei München Busfahrer geschlagen und mit rassistischen Parolen beschimpft
Fotofahndung Polizei München
Busfahrer mit Regenschirm geschlagen und mit rassistischen Parolen beschimpft

„Scheiß Kanake, scheiß Busfahrer, geh‘ in Dein Land zurück“, so beschimpfte ein damals unbekannter Mann am 27. April  in einem Linienbus der Linie 190 zwischen dem Ostbahnhof und  der Haltestelle St. Pius einen Busfahrer, der aus dem Irak stammt. Dann schlug er mit seinem Regenschirm zu und bespuckte den Fahrer. Grund für den ausländerfeindlichen Wutanfall des Fahrgastes war, weil der Busfahrer einen neuen Kollegen eingewiesen hatte und dadurch dadurch etwas Zeit verloren gegangen war. An der Haltestelle St. Pius stieg der Regenschirmschläger aus und flüchtete. Der Busfahrer erlitt durch den Angriff einige Hämatome und Prellungen.

Im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung konnte nun ein 25-jähriger Münchner durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion 11 als Täter identifiziert werden. Der Mann wurde am Dienstag, 8. August 2017 vorläufig festgenommen. Er gab an, dass er einen Streit mit dem Busfahrer hatte, wollte sich jedoch nicht weiter zum Tatvorwurf äußern. Der 25-Jährige wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. 

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