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München: CSU-Wahlkampfauftakt mit Merkel und Seehofer heute in Trudering wegen Anschlag in Manchester abgesagt

Der Wahlkampfauftakt der CSU in München mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Horst Seehofer heute Abend im Festzelt Trudering ist aus Pietätsgründen wegen dem Terroranschlag in Manchester abgesagt worden. Ein Ersatztermin wird noch bekannt gegeben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht beim Wahlkampfauftakt 2013 der CSU München im Festzelt auf der Truderinger Festwoche
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht beim Wahlkampfauftakt 2013 der CSU München im Festzelt auf der Truderinger Festwoche

Wenige Stunden vor der Veranstaltung der CSU bei der Truderinger Festwoche wurde der Wahlkampfauftakt der CSU München für die Bundestagswahl 2017 abgesagt. Am Abend des 23. Mai 2017 sollten dort Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Horst Seehofer reden. Begründet wird die Absage mit Pietätsgründen wegen dem Terroranschlag gestern Abend in Manchester. Dort sind bei einem Bombenexplosion während einem Konzert der US-Sängerin Ariana Grande 23 Menschen gestorben und 59 verletzt worden, darunter viele Jugendliche. 

Für 18 Uhr war die Wahlkampfveranstaltung im Stiftl Festzelt in München-Trudering geplant. Merkel war dort schon beim Wahlkampfauftakt 2013 der CSU-München aufgetreten (siehe Bild) aufgetreten. Der Bundestagskandidat der CSU-München-Ost, Dr. Wolfgang Stefinger, hatte Merkel und Seehofer als Redner im Bierzelt der Truderinger Festwoche gewinnen können. Wenige Stunden vor der Veranstaltung bestätigt dann das Wahlkreisbüro von Stefinger gegenüber dem Stadtmagazin München 24 die Absage. Ein Ersatztermin werde bereits gesucht.

Die Absage ist nach einer Mitteilung der CSU einvernehmlich von CDU und CSU aus Respekt vor den Opfern des Anschlags in Manchester beschlossen worden. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat gegenüber Medien mitgeteilt, dass es in München keine Hinweise auf eine erhöhte Anschlagsgefahr gegeben habe. Die Absage sei ausschließlich aus Pietätsgründen erfolgt. 

Der Besuch von Merkel in Trudering wäre von einigen Gegendemonstrationen begleitet worden. Die AfD hatte im Umfeld des Festplatzes Infostände angemeldet. Laut geleakten, internen Planungsunterlagen, die in Twitter veröffentlicht wurden, sollten Frauen in Burkas ein Plakat mit der Aufschrift „Merkel: Der Islam gehört zu Deutschland.  AfD: Der Islam gehört nicht zu Deutschland“ halten. Ferner sollte versucht werden, Bierdeckel mit AfD-Parolen im Zeltinnern zu verteilen. „München ist bunt“ wollte eine Gegendemo zum Auftritt der Rechtspopulisten in Trudering organisieren. Außerdem wollte eine Gruppierung aus dem linken Spektrum die CSU-Veranstaltung nutzen, um gegen die Abschiebung von Flüchtlingen aus der Oromo-Volksgruppe in Äthiopien demonstrieren. 

 

Siehe auch : Eröffnung der Truderinger Festwoche – Programm und Fotostrecke 

 

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