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München: CO2-Vergiftung – Katze rettet Münchner das Leben

Eine Katze hat einem 26-jährigen Münchners das Leben gerettet. Eine fehlerhafte Installation eines Dunstabzuges hatte dazu geführt, dass er im Badezimmer bewusstlos zusammengebrochen ist. Das laute Schreien der Katze alarmierte die Schwester des 26-Jährigen. Er konnte gerettet werden.

Feuerwehr Blaulicht
Feuerwehr Blaulicht

Ein 26-jähriger Münchner war am Freitag, 22. September 2017, gegen 19 Uhr, in der Wohnung seiner Schwester in  München-Milbertshofen. Er bat sie, bei ihr duschen zu dürfen. Mit im Badezimmer war die Katze der Schwester. Als die Katze plötzlich laut zu schreien anfing, klopfte die 30-jährige Schwester an die Badezimmertür. Sie hörte röchelnde Geräusche von ihrem Bruder aus dem Badezimmer, konnte jedoch die verschlossene Tür nicht öffnen. Sie verständige die Feuerwehr, die die Tür gewaltsam öffnete.

Der 26-Jährige lag bewusstlos in der Badewanne und wurde unter laufenden Reanimationsmaßnahmen in eine Klinik eingeliefert. Im Bad wurde ein leicht erhöhter Kohlenstoffmonoxidwert festgestellt. Bei dem 26-Jährigen wurde in der Klinik ein deutlich erhöhter CO2-Wert festgestellt, der zweifelsfrei tödlich gewesen wäre.

Von der Münchner Kriminalpolizei wurden unter Hinzuziehung eines Gutachters des Bayerischen Landeskriminalamtes die Ermittlungen aufgenommen. Diese ergaben, dass in einer anderen Wohnung ein Dunstabzug unsachgemäß an den Kamin der Gastherme angeschlossen worden war. Dies führte aufgrund des verursachten Überdrucks zu einer Zugumkehr. Dadurch strömte Kohlenmonoxid in großer Konzentration in das Badezimmer zurück. Es werden Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung geführt.

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