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München: 16-jährige Intensivtäterin verletzt fünf Personen

Mit knapp 1 Promille im Blut hat am vergangenen Wochenende eine 16-jährige Moosacherin, die auf der Proper-Liste der Polizei als jugendliche Intensivtäterin geführt wird, drei Security Mitarbeiter der Bahn sowie zwei Bundespolizisten verletzt.

Polizeipräsidium München
Polizeipräsidium München

Eine 16-Jährige hat am 1. Juli 2016 gegen 23:15 Uhr am Haltepunkt der S-Bahn Fasanerie in München Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit tätlich angegriffen. Bei einer Bestreifung erkannten vier Bahnschutzmitarbeiter, wie sich zwei weibliche Jugendliche an den Haaren zogen und sich gegenseitig schubsten. Als einige der Bahnmitarbeiter die beiden trennten, soll die 16-Jährige einem Security-Bediensteten mit der Hand ins Gesicht geschlagen und bei der Festnahme weitere verletzt haben. Als eine alarmierte Streife der Bundespolizei eintraf, war die Moosacherin hochaggressiv. Sie bepöbelte, bedrohte und beleidigte neben den Bahnmitarbeitern auch die Beamten. Drei der vier DB-Mitarbeiter wurden leicht verletzt. Bei dem Streit der Freundinnen soll es sich um einen „Spaß“ gehandelt haben, so ihre Begründung des Zoffs mit dem anderen Mädchen.

Als die 16-Jährige gegen 1:30 Uhr in der Wache am Hauptbahnhof zum Sachverhalt befragt wurde, legte sie einen roten Papierfächer, mit dem sie aggressiv, teilweise vor dem Gesicht einer Beamtin umherwedelte, trotz mehrmaliger Aufforderung, nicht zur Seite. Als ihr der Fächer von einem Beamten abgenommen wurde, schlug sie diesem unvermittelt mit der Faust zweimal ins Gesicht. Der 35-jährige Bundespolizist erlitt Nasenbluten, konnte seinen Dienst  aber fortsetzen. Bei der Verbringung in den Arrestzelle trat die Jugendliche einer Beamtin gegen das Schienbein. Die mit 0,92 Promille alkoholisierte Moosacherin wurde nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen von ihrem Vater abgeholt.

Da die 16-Jährige jugendliche Intensivtäterin ist und sich seit 2014 auf der sogenannten“Proper-Liste“ befindet, übernimmt das Polizeipräsidium München die weitergehenden Ermittlungen wegen der Körperverletzungsdelikte.

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