Startseite >> Aktuell >> Stadtviertel >> Altstadt >> Gestern herunter gehoben: Glocken vom Alten Peter in München müssen zur Reparatur

Gestern herunter gehoben: Glocken vom Alten Peter in München müssen zur Reparatur

Zwei Glocken vom Alten Peter in München müssen repariert werden. Am Mittwochabend wurden sie in einer aufwändigen Aktion vom Turm herunter geholt. Ab dem 8. Juni 2018 sollen sie dann wieder erklingen.

Zwei Glocken vom Alten Peter in München müssen in die Reparatur
Zwei Glocken vom Alten Peter in München müssen in die Reparatur

Die Jubiläumsglocke ist sieben Tonnen schwer und damit die schwerste Glocke in der Pfarrkirche St. Peter in München. Die zur 800-Jahr-Feier von München im Jahr 1958 gestiftete Glocke läutet im Alten Peter schon seit vier Jahren nicht mehr, weil sie einen langen Riss hat. Sie hat einen der tiefsten Töne in Bayern von sich gegeben. Die “Zwölferin”, eine 650 Kilo schwere Glocke, wurde bereits im Mittelalter im Jahr 1382 gegossen. Auch sie ist ramponiert und muss auf Vordermann gebracht werden.

Beide Glocken mussten erst innerhalb des Turmes herabgelassen werden. Nördlich wurde eine Öffnung mit einem Anbau am Turm geschaffen. Dorthin wurden sie dann versetzt, damit sie von einem großen Autokran herunter gebracht werden konnten. Am späten Mittwochabend war es dann soweit, und die beiden Glocken wurden auf einem Anhänger gehoben. Ihre Fahrt geht nach Österreich in eine Glockenwerkstatt, wo sie repariert werden. 455.000  Euro kostet das, wovon die Pfarrei 90 Prozent und das Erzbistum 10 Prozent der Kosten übernimmt. 

Bis zum 11. April ist der Turm des Alten Peters für die Besucher noch geschlossen. Ende Mai kommen dann die reparierten Glocken wieder zurück. Dann muss der Turm nochmal vom 28. Mai bis 8. Juni gesperrt werden. Am 11. Juni soll dann das komplette Geläut, bestehend aus acht Glocken, wieder erklingen.

 

Alter Peter Glocken Glockenreparatur Kirchenglocken St. Peter
Zurück Feuerteufel wieder aktiv: Erneuter Waldbrand im Münchner Osten
Weiter München: Feuer in Obdachlosenlager unter Reichenbachbrücke war doch kein Brandanschlag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.